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Iserlohn.
Am Sonntag, 7. Juli, beginnt um 19.30 Uhr in der neuen Musikschul-Zweigstelle Letmathe (Von-der-Kuhlen-Straße 14) das 7. Iserlohner Kammerkonzert. Im Konzertsaal der Trillingschen Villa heißt es dann „Polish Spirit“ – etwa „polnischer Esprit“. Zu diesem Motto gehört natürlich der polnische Komponist Frédéric Chopin, der lyrisch-virtuose Klavierpoet und Liebling der Pariser Salons. Neben ihm gibt es aber weitere bedeutende polnische Komponisten – gerade in der Romantik und Moderne.
Diesen Komponisten bieten die beiden gebürtigen Polinnen Edyta Pietrasch-Szyszko (Violine) und Joanna Moscicka-Mikolajczyk (Klavier) ein konzertantes Forum und realisieren mit „Polish Spirit“ eine Idee, die sie schon lange beschäftigt: Auf dem Programm der beiden Musikschuldozentinnen stehen neben Werken Chopins auch Stücke des "polnischen Paganinis" Henryk Wieniawski sowie Kompositionen von Henryk Górecki, Witold Lutoslawski und der Komponistin Grazyna Bacewicz. Ein besonderer Höhepunkt ist das „Grand Duo Polonaise“ der Brüder Josef und Henryk Wieniawski, das durch ein Geflecht aus musikalischen Ideen und virtuosen Raffinessen besticht.
Eintrittskarten zum Preis von zehn Euro (ermäßigt fünf Euro) gibt es nur an der Tageskasse. Nach dem etwa einstündigen Konzert sind Interessierte bei Saft und Sekt zum Gespräch mit den Künstlerinnen herzlich eingeladen.
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