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29. April 2020
Magistrat schafft Planungsrecht für neue Sporthalle der Turngemeinde Hanau auf Jula-Hof-Sportanlage
Der Magistrat hat kürzlich per Satzungsbeschluss das Planungsrecht zum Bau einer Sporthalle der Turngemeinde Hanau (TGH) im Stadtteil Lamboy/Tümpelgarten geschaffen. Vorbehaltlich der Zustimmung des Haupt- und Finanzausschusses (der gem. § 51 a HGO die Stadtverordnetenversammlung im Moment ersetzt) kann die Turngemeinde Hanau damit ihr Projekt einer neuen Sporthalle auf dem Gelände der Jula-Hof-Sportanlage vorantreiben. Die Halle dient als Ersatz für die Jahnhalle in der Innenstadt. Nach einer vom städtischen Eigenbetrieb Hanau Immobilien- und Baumanagement in Abstimmung mit der TGH vorgenommenen baulichen Untersuchung würden die Kosten einer grundhaften Sanierung der Jahnhalle in keinem vertretbaren Verhältnis zu den dadurch zu erzielenden Nutzungsmöglichkeiten stehen. Für den Bau der Sporthalle werden rund 11.000 Quadratmeter der Jula-Hof-Sportanlage beansprucht. Um darüber hinaus das Freigelände umzustrukturieren, ist kein Bebauungsplan nötig. Die Festsetzungen der Hallengröße hat die Stadt Hanau eng mit der TGH abgestimmt. Die neue Sportstätte darf demnach eine Grundfläche von höchstens 2700 Quadratmetern haben. Sie darf im nördlichen Baufenster maximal 10,50 Meter hoch sein und im südlichen bis zu 14,50 Meter. Damit ist im Südteil ein weiteres Obergeschoss möglich. Die Autoparkplätze sind zwischen Sporthalle und Philipp-August-Schleißner-Weg vorgesehen. Die Bäume auf dem Gelände der Sportanlage bleiben erhalten. Im Beteiligungsverfahren befasste sich das Stadtplanungsamt um Bürgerfragen nach der Lage der Sporthalle im Kinzig-Überschwemmungsgebiet und Auswirkungen daraus auf angrenzende Wohnhäuser sowie nach der künftigen Gastronomie der TGH dort. Der Bebauungsplan wird im beschleunigten Verfahren gemäß Baugesetzbuch aufgestellt – ohne Umweltprüfung und Umweltbericht, da dies wegen der geringen Auswirkungen des Planvorhabens nicht erforderlich ist. Im Bebauungsplan ist ein begrüntes Hallendach vorgesehen, die das Flächenversiegeln durch den Hallenbau ausgleichen soll.
Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266
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Stadt Hanau
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63450 Hanau
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