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Iserlohn.
Die Teilnehmer des Ferienspielangebotes „Bau einer Murmelbahn“ des städtischen Kinder- und Jugendbüros haben in der vergangenen Woche eine überlange zweispurige Murmel- bzw. Kugelbahn konstruiert, auf der eine Kugel angetrieben von der Schwerkraft einen Parcours durchläuft. Große Aufregung herrschte am vergangenen Freitag (23. Oktober) als die acht jungen Baumeister (ein Mädchen und sieben Jungen) ihr Werk mit einem Murmelrennen einweihten.
Gestartet war das „Projekt Murmelbahn“ unter der Leitung von Schreiner und Holzkünstler Johannes und Gruppenleiterin Tabea Lehmann am Montag zuvor mit dem Zeichnen der Baupläne. Aus jedem der acht Pläne wurde ein Segment ausgewählt, das in die Gemeinschaftsbahnen eingebaut werden sollte. In rund dreißig Stunden Bauzeit entstand so eine doppelspurige Murmelbahn von rund fünfzig Metern Länge und Höhenunterschieden bis zu 2,90 Metern. Die aus Karton und mit Schmelzkleber gebauten Rollbahnen führen über selbstgebaute Pfeiler aus Holz, aber auch über Tische und an Wänden entlang. Die jungen Konstrukteure haben einige Schwierigkeitsgrade wie Treppen, Schnecken, Wippen, einen S-Kurven-Parcours und Kreuzungen eingebaut und bis zur großen Präsentation am Freitag an der Perfektion ihres Bauwerkes gefeilt.
Die fertige Doppel-Bahn mutet etwas utopisch an, erinnert an Bilder von M.C. Escher, so der Eindruck eines Betrachters. Als am Freitag die erste Murmel mit Namen „Idefix“ an den Start ging, maßen die jungen Konstrukteure begeistert die Zeit: „Idefix“ brauchte eine Minute und fünfzig Sekunden, um durch das Kurvenlabyrinth von „Iserlohns größter Kugelbahn“ zu rollen.
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