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Stadt Hanau

 

17. Dezember 2020

OB Kaminsky besucht wieder Weihnachtspäckchen- Aktion der Hanauer Tafel

Seit einem Jahrzehnt bereits bedenkt die Hanauer Tafel ihre Kundinnen und Kunden mit besonderen Weihnachtspäckchen. Traditionellerweise hilft Oberbürgermeister Claus Kaminsky für kurze Zeit bei der Ausgabe mit. „In dieser schwierigen Corona-Lage ist diese Aktion als zusätzliches Signal der Solidarität und Nächstenliebe umso notwendiger“, meinte der OB im Gespräch mit Jutta Knisatschek, Geschäftsführerin der Stiftung Lichtblick der evangelischen Marienkirchengemeinde, welche die Hanauer Tafel betreibt.

Rund 2600 Päckchen sind es diesmal, die an drei Vergabetagen am Johanneskirchplatz verschenkt werden. Schulen, Kinder-Tagesstätten, Vereine, Altenheime, Unternehmen und Privatpersonen haben sich an der Aktion wieder beteiligt. „Die Werbetrommel dafür müssen wir kaum mehr rühren, das ist fast ein Selbstläufer, viele Spender sind schon jahrelang dabei“, berichten Knisatschek und Annette Geier-Neugebauer vom Tafel-Team dankbar.

Die Stiftung Lichtblick gibt den Spendenwilligen eine Packliste an die Hand, sobald die ersten Anfragen schon nach den Sommerferien erfolgen. Weder Alkohol noch Zigaretten sollen zu den Weihnachtsgaben gehören, vielmehr empfiehlt sie Mittel zur Körperpflege, Kosmetika, Spiele für Kinder, Bücher oder Süßes. Für welche Altersspanne und welches Geschlecht die Päckchen gedacht sind, müssen die Packenden bei der Abgabe vermerken.

Adressen mit 20 und mehr Päckchen fährt eine Tafel-Ehrenamtliche ab und sammelt sie ein. Die anderen bringen die Weihnachtsgaben bis zu einem bestimmten Zeitpunkt am Johanneskirchplatz vorbei. 

Der organisatorische Aufwand ist bei dieser Adventsaktion nicht nur deswegen immens. Knisatschek berichtet, dass die Second-Hand-Artikel aus dem Tafelladen rechtzeitig genug verkauft sein müssen, um Stauraum für all die Päckchen zu schaffen. Diese wiederum zu sortieren, nimmt allein rund zwei Wochen in Anspruch. Aus verschiedenen Stapeln wird dann ausgesucht, was zu welchem Kunden oder welcher Kundin passt, wenn die Bedürftigen sich Lebensmittel um die Ecke abgeholt haben und dann mit dem Abholausweis zur Ladentreppe kommen.

OB Kaminsky dankt Knisatschek und dem Tafel-Team für „den großen ehrenamtlichen Aufwand nicht nur zur Weihnachtszeit“.  Die Lichtblick-Geschäftsführerin berichtet, dass zu den ca. 650 Tafelausweisen, die mehr als 2000 Menschen entsprechen, welche die Hanauer Tafel unterstützt, bedingt durch die Pandemie jetzt weitere 20 Tafelausweise hinzugekommen seien. Kaminsky meint: „Das zeigt, dass Corona die Kluft zwischen Arm und Reich weiter verschärft.“ Sozialpolitisch sei das „höchst bedenklich“, denn   grundsätzlich besser sei es, Betroffene könnten sich selbst versorgen. Angebote wie das der Hanauer Tafel, sollten „nur ein ergänzendes Angebot sein“.

 

Pressekontakt:
Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266



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Jutta Knisatschek und Annette Geier-Neugebauer begrüßten OB Claus Kaminsky zur Weihnachtspäckchenaktion der Hanauer Tafel.

Weihnachtspäckchen

Stadt Hanau
Öffentlichkeitsarbeit
Am Markt 14-18
63450 Hanau

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