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Iserlohn.
Der Luftschutzstollen unter der Obersten Stadtkirche ist ein Zeuge des Schreckens, den der Luftkrieg gegen die Zivilbevölkerung verursachte. Der Stollen wurde mitten im Zweiten Weltkrieg geplant, nie zu Ende gebaut und ist bis heute weitgehend unverändert erhalten geblieben.
Iserlohn stellte aufgrund der hier ansässigen Metallindustrie ein mögliches Angriffsziel der Alliierten dar. Ab Sommer 1943 wurde daher im „Bilstein“, dem Felsen unterhalb der Obersten Stadtkirche, der Bau des Luftschutzstollens Altstadt begonnen – eine von drei geplanten Stollenanlagen in Iserlohn. Ursprünglich für rund 6.000 Menschen geplant, konnte der Stollen bis Kriegsende lediglich rund 2.000 Schutzsuchenden Zuflucht bieten. Er ist heute ein beeindruckender Gedächtnisort für eine beängstigende Epoche.
Das Stadtmuseum Iserlohn hat für das erste Quartal des Jahres neun Führungen durch den Luftschutzstollen geplant, für die man sich ab sofort anmelden kann. Hier die Termine:
- Freitag, 28. Januar, 15 Uhr
- Samstag, 29. Januar, 13 Uhr (nur noch Restplätze)
- Mittwoch, 9. Februar, 11 Uhr
- Mittwoch, 9. Februar, 17 Uhr
- Samstag, 12. Februar, 13 Uhr
- Samstag, 19. Februar, 13 Uhr
- Donnerstag, 3. März, 14 Uhr
- Samstag, 19. März, 13 Uhr
- Samstag, 26. März, 13 Uhr
Die Führungen starten jeweils im Stadtmuseum am Fritz-Kühn-Platz 1 und dauern etwa eine Stunde. Die Teilnahme kostet drei Euro (ausgenommen Kinder unter 14 Jahren). Um Anmeldung wird gebeten unter Telefon 02371 217-1961 und -1963 oder per E-Mail an: museum@iserlohn.de.
Bitte beachten: Es gelten die aktuellen Bestimmungen der Corona-Schutzverordnung. Derzeit bedeutet dies „2G“. Die Besucherinnen und Besucher müssen einen entsprechenden Nachweis vorzeigen.
Weitere Informationen finden Interessierte unter www.museen-iserlohn.de.
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