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Stadt Hanau

 

28. Februar 2022

Brut- und Setzzeit beginnt: Appell der Naturschutzbehörde Hunde anzuleinen und auf vorhandenen Wegen zu bleiben

Schöne Wiesenflächen, Streuobstwiesen, Äcker und Wälder bieten wichtige Rückzugsgebiete für die heimische Tierwelt. Auf den Wiesen und Feldern bringen Rehe, Fasane, Rebhühner, Feldlerchen und Feldhasen ihre Jungen zur Welt. Und Wiesenvögel wie der Weißstorch nutzen diese Gebiete zur Nahrungssuche. Gerade während der Brut- und Setzzeit vom 1. März bis 30. Juni reagieren Wildtiere besonders empfindlich auf Störungen, die in diese Gebiete gebracht werden.

Hat ein Hund ein Wildtier gewittert, kommt es nicht selten vor, dass er diesem nachstellt. Es muss nicht zu direkten Angriffen kommen, aber schon alleine die Störung und Panik, die bei dem Wildtier ausgelöst wird, bedeutet Hochstress und kann auch zum Verlust des Nachwuchses führen. Nur wenige Hunde jagen tatsächlich einem größeren Wild nach; aber auch kleinere Tiere und Vögel, die in wegenahen Hecken und Pflanzen brüten oder nach Nahrung suchen, werden durch freilaufende Hunde gestört und vertrieben. Selbst in der Annahme, dass doch nirgendwo Tiere zu sehen sind, die sich gestört fühlen können: Wildtiere und Vögel registrieren lange bevor der Mensch die Tiere bemerkt, dass jemand kommt, und fliehen oder verharren schweigend.

Die Untere Naturschutzbehörde appelliert an alle Hundebesitzenden, insbesondere in dieser Aufzuchtzeit ihre Hunde nur angeleint spazieren zu führen. Es ist auch wichtig, dass die vorhandenen Wege benutzt werden und nicht einfach quer über die Wiesen, Felder und durch den Wald gelaufen wird. Das gilt insbesondere für die Hundebesitzenden, die mit ihren Vierbeinern Trampelpfade zwischen den Asphaltwegen als Abkürzung nutzen.

Diesen wichtigen Beitrag zum Artenschutz kann jeder und jede durch eigenes Verhalten beisteuern. So können Wildtiere ihren Nachwuchs ungestört aufziehen.

Die Stadt Hanau hat für einige Gebiete außerhalb von Siedlungen eine Pflicht zum Anleinen von Hunden während der Brut- und Setzzeit (1. März bis 30. Juni) erlassen. Die genauen Abgrenzungen sind im Bürger-GIS der Stadt Hanau unter dem Stichwort Leinenzwang oder in einer Broschüre. QR-Codes führen direkt dorthin.

Pressekontakt:
Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266



Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

Gerade während der Brut- und Setzzeit von März bis Juli reagieren Wildtiere besonders empfindlich auf Störungen, die in Gebiete wie diese Wiese gebracht werden.

Rehbock

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Am Markt 14-18
63450 Hanau

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