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08. März 2022
OB Kaminsky: Wohnraumsuche für Ukraine-Flüchtlinge stellt große Herausforderung dar
„Die Versorgung mit Wohnraum für die Ukraine-Flüchtlinge ist eine enorme Herausforderung. Aber mit vereinten Kräften stellen wir uns dieser.“ So beschreibt Oberbürgermeister Claus Kaminsky die derzeitige Hauptaufgabe des städtischen Hilfeteams. Vorrangig müsse sein, dass im Einvernehmen mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) „möglichst schnell“ die Sportsfield-Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete wieder geöffnet werde.
In den benachbarten städtischen Flüchtlingsunterkünften auf Sportsfield sind alle für Menschen aus der Ukraine zur Verfügung stehenden Betten derzeit besetzt. Neue Aufnahmekapazität soll dort geschaffen werden, indem das Amt für Wohnhilfen und Soziales aktuell Geflüchtete in angebotenen Privatwohnungen und in wenigen derzeit zur Verfügung stehenden Wohnungen der städtischen Baugesellschaft übersiedeln lässt.
Auch im Hotel „Villa Stokkum“ sind bereits ukrainische Flüchtlinge untergekommen. OB Kaminsky bedankt sich für die Solidarität des Hotelmanagements.
Im Jugendzentrum Ronneburg des Main-Kinzig-Kreises hat die Stadt Hanau ebenfalls bereits Geflüchtete unterbringen können. Mit der ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler sei ein weiteres Kontingent vereinbart.
OB Kaminsky berichtet, dass Menschen aus der Ukraine mit Verwandten in Hanau und Umgebung teils schon beim Grenzübertritt nach Polen die städtische Hotline anriefen, um nach Wohnplätzen zu fragen, weil ihnen bekannte Privatunterkünfte in der Brüder-Grimm-Stadt teils schon belegt oder überbelegt seien.
Über weitere Hilfsangebote informiert die städtische Homepage https://www.hanau-engagiert.de/. Dort zu finden ist auch die kostenfreie allgemeine Sprechstunde für aus der Ukraine in Hanau Ankommende. Sie findet, jeweils mit Übersetzungshilfe, in der kommunalen Flüchtlingsunterkunft (Sportsfield, Aschaffenburger Straße 78) montags von 18 bis 20 Uhr statt, dienstags von 12.15 bis 14.45 Uhr inklusive medizinischer Beratung durch Arzt oder Ärztin sowie donnerstags von 18 bis 20 Uhr. Die Zeiten werden bei Bedarf erweitert und angepasst. Die Stadt arbeitet hierbei mit der Johanniter Unfall Hilfe zusammen, wofür OB Kaminsky sich bedankt.
Die Sprechstunden sind für die zentral untergebrachten Flüchtlinge in der Unterkunft ebenso wie für alle dezentral Untergekommenen bestimmt. In dieser Anlaufstelle liegen für die Angekommenen Flyer mit den wichtigsten Grundinformationen im Allgemeinen und mit solchen über die Anmeldung bei der städtischen Ausländerbehörde Hanau im Speziellen aus.
Eine Meldung bei der Ausländerbehörde ist für die Geflüchteten formal zwar in den ersten Tagen nicht nötig, aber sinnvoll, um melde- und aufenthaltsrechtliche Fragen zu klären. Vorzulegen sind lediglich biometrische Reisepässe oder Dokumente, welche die Identität der Menschen aus der Ukraine nachweisen. Diese Angaben sind per E-Mail zu senden an auslaenderbehoerde@hanau.de. Die städtische Ausländerbehörde setzt sich dann mit den Geflüchteten in Verbindung und klärt mit ihnen die nächsten Schritte.
Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266
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Stadt Hanau
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63450 Hanau
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