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08. April 2022
Gesellschaftlicher Zusammenhalt als zentrale Aufgabe
Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg zu Gast im Hanauer Rathaus
Sie hat den gesamten „Stadtraum Frankfurt“ im Blick, wenn sie von ihrem Wunsch nach mehr kommunaler Zusammenarbeit spricht, und sie meint Hanau, wenn sie davon redet, dass es immer einige wenige geben muss, die mit gutem Beispiel vorangehen. Nargess Eskandari-Grünberg, Frankfurter Bürgermeisterin, war dieser Tage zu Gast im Hanauer Rathaus und erläuterte im Gespräch mit Oberbürgermeister Claus Kaminsky, dass sie es sich als Dezernentin für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt vorgenommen hat, eine Initiative anzustoßen, um nach gemeinsamen Wegen zu suchen, die den sozialen Frieden langfristig sichern können. Dass sie sich dabei den Hanauer OB als aktiven Unterstützer dieses Vorhabens vorstellen kann, kommt nach ihren Worten nicht von ungefähr. Er habe, so die Frankfurterin, in den letzten Jahren bewiesen, dass er mit viel Engagement und Feingefühl den Zusammenhalt einer Stadtgesellschaft auch in schwierigen Zeiten fördern und erhalten könne.
„Wir brauchen eine Kultur der Empathie und der Debatte“, so Eskandari-Grünberg, die sich selbst als Klimaschützerin der besonderen Art bezeichnete, denn auch „das gesellschaftliche Klima gilt es, mit gezielten Maßnahmen und Investitionen so zu gestalten, dass sich Toleranz und ein friedliches Miteinander entfalten können“. Dabei nehme die Frage, wie man die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft stärken könne, neben der Förderung des Zusammenhalts eine zentrale Rolle ein.
Damit stieß sie bei OB Kaminsky auf große Zustimmung. Auch er sieht die Notwendigkeit, in einer Zeit, in der die Zahl der Herausforderungen und Probleme kaum mehr zu priorisieren ist, den gesellschaftlichen Zusammenhalt als Aufgabe, die besondere Anstrengungen erfordert. Die Balance zu halten zwischen pointierter Debatte und schlichtender Einbindung aller Positionen sei für ihn dabei immer wieder der Mühe wert. Die Grenze seiner Toleranz liege für ihn jedoch ganz deutlich dort, wo intolerante Kräfte die Freiräume zu nutzen versuchten, „um dem demokratischen Gedanken zu schaden oder diese Grundpfeiler unserer Gesellschaft ganz abzuschaffen“.
Kaminsky und Eskandari-Grünberg waren sich ebenfalls einig in der Frage, dass ein kommunales Wahlrecht für alle sinnvoll ist. Auch hier hoffte die Frankfurter Bürgermeisterin auf die Unterstützung des OB bei der Suche nach Wegen, dafür zu werben und Überzeugungsarbeit zu leisten. Es sei sehr hilfreich, den Hanauer Kollegen bei eventuellen Debatten in Gremien wie dem Hessischen Städtetag an ihrer Seite zu wissen.
Pressekontakt: Stadt Hanau, Güzin Langner, Telefon 06181/295-929
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Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg zu Gast bei OB Kaminsky
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