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13. April 2022
Gemeinsam für ein friedliches Miteinander
Traditionelles Fastenbrechen des Ausländerbeirats in Kooperation mit Amt für Demokratie, Vielfalt und Sport
Nachdem die Veranstaltung in den letzten zwei Jahren den Corona-Einschränkungen zum Opfer fiel, konnte der Ausländerbeirat der Stadt Hanau in Kooperation mit dem Amt für Demokratie, Vielfalt und Sport jetzt wieder zum gemeinsamen traditionellen Fastenbrechen (IFTAR) während des Monats Ramadan einladen. Beim Iftar-Essen handelt es sich um eine islamische Tradition im Fastenmonat. Sobald die Sonne untergeht, brechen Musliminnen und Muslime jeden Tag ihr Fasten gemeinsam mit ihrer Familie, Nachbarn und der Gemeinde.
Mehr als 70 Vertreterinnen und Vertreter aus der Kommunalpolitik, von der bosnischen und der türkischen Botschaft, von Religionsgemeinschaften sowie Vereinen aus der Stadtgesellschaft waren der Einladung gefolgt und zum gemeinsamen Fastenbrechen ins Bürgerhaus Wolfgang gekommen.
Der Vorsitzende des städtischen Ausländerbeirats, Ajdin Talic, eröffnete das abendliche Programm und begrüßte die Gäste aus dem Main-Kinzig-Kreis und dem Kreis Offenbach. Er erinnerte daran, dass das Fasten seit jeher ein fester Bestandteil in vielen Religionen ist. Gemeinsames Erleben wie das Fastenbrechen an diesem Abend könnten für mehr Verständnis sorgen und so die Basis für ein friedliches Miteinander fördern. Denn das, so Talic, sei das erklärte Ziel des Ausländerbeirates: sich mit aller Kraft für den Zusammenhalt der Stadtgesellschaft einzusetzen.
Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck erinnerte in ihrem Grußwort daran, dass es einer demokratischen Gesellschaft guttue, über ihre gemeinsamen Werte und Grundlagen nachzudenken und sich dabei die Frage zu stellen: Was macht ein friedliches Zusammenleben aus?
Als eine „Zeit des Innehaltens“ und einen „Moment der Nächstenliebe“ bezeichnete Iman Bozkurt den Fastenmonat Ramadan. Pünktlich zum Sonnenuntergang, der an diesem Tag für 20:13 Uhr angegeben war, sprach der Imam den Gebetsausruf zum Fastenbrechen.
Anschließend durften sich alle an dem reichhaltigen Büfett versorgen, das der Ausländerbeirat organisiert hatte.
Die Berechnung, wann der Ramadan stattfindet, basiert auf dem islamischen Mondkalender, der nur über 354 bzw. 355 Tage verfügt. Dadurch verschiebt sich der Fastenmonat jedes Jahr um zehn oder elf Tage nach vorne. In diesem Jahr dauert der Ramadan vom 1. April bis 1. Mai. Er endet traditionell mit einem dreitägigen Fest des Fastenbrechens, das den zweithöchsten islamischen Feiertag nach dem Opferfest markiert.
Pressekontakt: Stadt Hanau, Güzin Langner, Telefon 06181/295-929
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Gemeinsames Fastenbrechen im Bürgerhaus Wolfgang
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