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Grundlage für die Arbeiten ist die Selbstüberwachungsverordnung Abwasser, die alle Betreiber öffentlicher Kanalnetze verpflichtet, ihre Anlagen regelmäßig zu überprüfen. Das gesamte Kanalnetz der Stadt Warstein wird in einem Turnus von 15 Jahren vollständig inspiziert. Nach Abschluss der Untersuchungen werden die Ergebnisse sorgfältig ausgewertet, dokumentiert und eventuelle Schäden in Schadensklassen eingeteilt. „Durch die regelmäßige Wartung und Überprüfung unseres Abwassersystems stellen wir sicher, dass keine schädlichen Stoffe unkontrolliert in die Umwelt gelangen“, erklärt Dipl.-Ing. Jawad Kayed, Projektleiter bei den Stadtwerken Warstein. „Damit leisten wir einen aktiven Beitrag zum Gewässerschutz und zur nachhaltigen Stadtentwicklung.“
Die Reinigung der Kanäle dient nicht nur der Beseitigung von Ablagerungen und Verstopfungen, sondern vor allem der frühzeitigen Erkennung möglicher Schäden, um spätere Sanierungen gezielt und ressourcenschonend planen zu können. Nach der Reinigung werden die Leitungen mit Spezialkameras untersucht, um den Zustand genau zu dokumentieren.
Die Arbeiten durch die Firma Onyx sollen voraussichtlich bis Ende August 2026 abgeschlossen sein. Während dieser Zeit kann es in einzelnen Straßenabschnitten zu kurzzeitigen Verkehrseinschränkungen kommen. Die Anwohnerinnen und Anwohner werden gebeten, auf entsprechende Beschilderungen und Hinweise zu achten. „Bei Bedarf ist die beauftragte Firma berechtigt, Grundstücke zu betreten. Wir bitten um Verständnis, falls es während der Arbeiten zu kleineren Behinderungen oder Verschmutzungen kommt“, so Kayed weiter. „Die ausführende Firma ist angehalten, diese so gering wie möglich zu halten und alle betroffenen Bereiche umgehend zu reinigen.“
Mit dieser Maßnahme sichern die Stadtwerke Warstein nicht nur die Zuverlässigkeit der Abwasserentsorgung, sondern tragen auch dazu bei, die Umwelt nachhaltig zu schützen und die Lebensqualität in der Stadt Warstein zu erhalten. „Ein funktionierendes Kanalsystem ist ein unsichtbarer, aber unverzichtbarer Bestandteil unseres Umweltschutzes“, betont Kayed. „Wir danken den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis und ihre Unterstützung bei dieser wichtigen Maßnahme.“
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