Aktuelle Informationen:  Stadt Arnsberg
21. Januar 2026, 
Arnsberger Wochen für Demokratie - gegen Rassismus 2026
Stadt Arnsberg und Partner:innen stellen vielfältiges Programm auf die Beine

Arnsberg. Auch heute noch werden Menschen überall auf der Welt aufgrund ihrer Hautfarbe bzw. Herkunft schlechter behandelt, ausgegrenzt, verfolgt und diskriminiert. Es ist insbesondere der sogenannte Alltagsrassismus, der besonders subtil erfolgt und damit oft von anderen unbemerkt mitten in der Gesellschaft geschieht. Um einen Fokus auf dieses Thema zu legen und die Demokratie in Arnsberg zu stärken, hat die Stadt Arnsberg im Jahr 2025 erstmals die „Arnsberger Wochen für Demokratie - gegen Rassismus“ durchgeführt. Nach dem erfolgreichen Auftakt finden die Demokratiewochen auch im Jahr 2026 wieder statt.

Unter dem Motto „100 Prozent Menschenwürde - zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ wird vom 16. bis zum 29. März 2026 ein vielfältiges und prall gefülltes Programm angeboten, das sich zum einen an die Schüler:innen in der Stadt richtet und dank großzügiger Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Arnsberg-Sundern sowie mit einem Beitrag der BürgerStiftung Arnsberg realisiert werden konnte. Zum anderen richtet sich die Aktionsreihe an alle interessierten Bürger:innen. Das Programm setzt sich aus ganz unterschiedlichen Angeboten zusammen:

Von verschiedenen Ausstellungen zum Thema Demokratie und Demokratieförderung über Vorträge und Buchbesprechungen sowie spannenden und innovativen Workshops bis hin zu Filmvorführungen, Kochabenden oder auch der Aufführung von Musiktheaterstücken ist für jede und jeden Interessierten etwas dabei. Das Online-Programm, das laufend aktualisiert wird, ist hier zu finden: www.arnsberg.de/demokratiewochen

Die Demokratiewochen 2026 werden durch Bürgermeister Ralf Paul Bittner im Rahmen der Eröffnung der Anne Frank-Ausstellung in der Stadtbibliothek Neheim am Samstag, 14. März 2026, um 11 Uhr eröffnet.

Die „Arnsberger Wochen für Demokratie - gegen Rassismus“ sind eingebettet in die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“. Ein besonderer Tag in der Veranstaltungsreihe ist der 21. März 2026 - der „Internationale Tag gegen Rassismus“. An diesem Tag wird es von 9:30 bis 13:30 Uhr in der Neheimer Fußgängerzone verschiedene Mitmach- und Aktionsstände von Organisationen und Projekten geben.  Um 10 und um 11 Uhr wird der Gerd-Schüttler-Kinderchor auftreten. Bürgermeister Ralf Paul Bittner wird den Tag um 10 Uhr eröffnen.

„Die Bedeutung unserer Aktionswochen - und die des „Internationalen Tages gegen Rassismus“ - kann gar nicht hoch genug bewertet werden: Rechtsextremismus ist leider weiterhin Realität in Deutschland. Er hat viele Facetten – vom akzeptierten Vorurteil bis zur Gewalttat, von Gewaltphantasien bis hin zu rechtsextremen Verschwörungstheorien im Internet. Klar ist aus meiner Sicht: Zusammen sind wir stark. Je stärker wir gemeinsam gegen diejenigen angehen, die Rassismus und Diskriminierung in unsere Gesellschaft tragen, umso schwerer fällt es diesen Personen, ihr Handeln weiter aufrecht zu erhalten“, erklärt der Arnsberger Bürgermeister Ralf Paul Bittner die Relevanz und Zielsetzung der „Arnsberger Wochen für Demokratie - gegen Rassismus“.

Die vielfältigen Angebote sollen zum einen Wissen vermitteln - denn je besser wir über rassistische und demokratiefeindliche Tendenzen informiert sind, desto schneller können wir diese im Alltag identifizieren und ihnen aktiv entgegenwirken. Zum anderen zielen die verschiedenen Aktionen auch darauf ab, sich zu vernetzen, Zivilcourage zu üben und damit eine innere Stärke zu entwickeln. Mithilfe dieser kann jede und jeder sich dafür einsetzen, Diskriminierung zu bekämpfen und den davon betroffenen Menschen aktiv beizustehen.

Die Arnsberger Wochen für Demokratie - gegen Rassismus 2026 werden von einer Vielzahl im Arnsberger Stadtgebiet ansässigen Akteur:innen organisiert und realisiert.

Kontakt:
Stadt Arnsberg, Stephanie Schnura, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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