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Unter dem Leitmotiv „Wie können wir uns gegen die Folgen des Klimawandels in Arnsberg schützen?“ fand Anfang Februar im Bürgerzentrum Bahnhof in Arnsberg ein öffentlicher Dialog zum Klimaanpassungskonzept der Stadt Arnsberg statt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, ihre Perspektiven, Erfahrungen und ihr Wissen in den weiteren Entwicklungsprozess einzubringen.
Erfahrungen und Wissen
Im Rahmen eines interaktiven Gallery-Walks wurden die vier zentralen Handlungsfelder, Siedlungsraum und Gesundheit, Wirtschaft und Infrastruktur, Wasserhaushalt sowie Landschaftsraum und Biodiversität, des Klimaanpassungskonzeptes vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Es wurden Maßnahmen besprochen, die dazu beitragen sollen, die Folgen von Starkregenereignissen – wie beispielsweise Hochwasser – künftig abzumildern und die Widerstandsfähigkeit der Stadt zu stärken.
Widerstandsfähigkeit der Stadt
Die Veranstaltung wurde methodisch und fachlich durch die Kommunalberatung complan GmbH begleitet. Zudem stellte sich der neue Klimaanpassungsmanager der Stadt Arnsberg, Jan Maximilian Friedrich, den Teilnehmenden vor. Jan Maximilian Friedrich hat seine Tätigkeit zum August 2025 im Referat für nachhaltige Entwicklung aufgenommen und gab einen kurzen fachlichen Input zu den Themen Klimaschutz und Klimaanpassung sowie deren Bedeutung für die kommunale Entwicklung.
Kommunale Entwicklung
Zum Abschluss der Veranstaltung wurden den Anwesenden verschiedene digitale Werkzeuge vorgestellt, die den Klimaanpassungs- und Klimaschutzprozess in Arnsberg transparent und nachvollziehbar unterstützen. Dazu zählt das Klima-Dashboard, das aktuelle Klimadaten, Entwicklungen und Maßnahmen der Stadt übersichtlich darstellt und so einen informativen Überblick über klimarelevante Kennzahlen ermöglicht. Ergänzend wurde die Wärmekarte der Stadt Arnsberg präsentiert, die unter anderem aufzeigt, in welchen Stadtgebieten besonders hohe Hitzebelastungen auftreten. Sie dient als wichtige Grundlage, um gezielt Maßnahmen zur Hitzevorsorge und -anpassung zu entwickeln.
Hitzevorsorge- und anpassung
Abschließend ist die „Klima-Map“ vorgestellt worden. Dieses digitale Beteiligungstool ermöglicht es Bürgerinnen und Bürgern künftig, sich auch über die Veranstaltung hinaus aktiv am Entwicklungsprozess des Klimaanpassungskonzeptes zu beteiligen und Hinweise, Beobachtungen sowie Ideen ortsbezogen einzubringen. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen mitzumachen und die Entwicklung des Konzeptes zu unterstützen.
Konstruktiver Austausch
Die Stadt Arnsberg bedankt sich bei allen Teilnehmenden für den konstruktiven Austausch und das große Engagement auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen und klimaresilienten Stadt.
Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) fördert das Klimaanpassungsmanagement zur Konzepterstellung, das zwischen April 2025 und März 2027 durchgeführt wird. Die Zukunft - Umwelt - Gesellschaft (ZUG) gGmbH übernimmt dabei die Rolle der Projektträgerin.
Kontakt: Stadt Arnsberg, Frank Albrecht, Pressestelle Stadt Arnsberg, f.albrecht@arnsberg.de
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