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Mit einem zentralen Kapitel deutscher und europäischer Geschichte startet die stadt- und regionalgeschichtliche Vortragsreihe von Stadtarchiv und Volkshochschule (VHS) Iserlohn in das erste Halbjahresprogramm 2026. Am Dienstag, 17. Februar, eröffnet Dr. Dirk Ziesing aus Bochum die Reihe mit dem Vortrag „Iserlohn und der Deutsch-Französische Krieg 1870/71“.
Beginn ist um 18.30 Uhr im Fanny-van-Hees-Saal der VHS im Stadtbahnhof, Bahnhofsplatz 2. Der Eintritt beträgt sechs Euro, ermäßigt drei Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Referent, der seit vielen Jahren die Militärgeschichte Westfalens im 19. Jahrhundert erforscht und dazu mehrere Veröffentlichungen herausgegeben hat, skizziert die historischen Ereignisse und stellt Schicksale der Opfer sowie die weiteren Lebenswege einiger Kriegsteilnehmer aus Iserlohn vor.
Dr. Ziesing zeichnet die politischen und militärischen Entwicklungen vom Kriegsausbruch bis zur Proklamation des Deutschen Kaiserreichs am 18. Januar 1871 in Versailles nach und beleuchtet zugleich die Auswirkungen auf die Menschen vor Ort. Ebenso thematisiert der Vortrag die Erinnerungskultur: Mehr als 40.000 Tote auf deutscher Seite führten in vielen Städten und Gemeinden zur Errichtung von Denkmälern – auch in Iserlohn und den umliegenden Orten.
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