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An Mütter und Väter im Märkischen Kreis sind 2025 knapp 30 Millionen Euro ausgezahlt worden. Fast 4.300 Anträge gingen im vergangenen Jahr bei der Elterngeldstelle des Märkischen Kreises ein. Damit lagen die Antragszahlen geringfügig über denen des Vorjahres.
Rund 39 Prozent der Elterngeldanträge stellten die Väter der Neugeborenen. Dabei nahmen drei von vier Vätern Elterngeld für zwei (Partner-) Monate in Anspruch. Rund 90 Prozent der Mütter beantragte die Leistung für zehn bis 24 Monate.
Das 2015 eingeführte ElterngeldPlus ist nach wie vor beliebt. Es bietet Eltern, die nach der Geburt des Kindes Teilzeit arbeiten möchten, mehr Spielraum. Von der Möglichkeit, dadurch länger Elterngeld beziehen und das Elterngeldbudget besser ausschöpfen zu können, machten rund 30 Prozent der Leistungsempfänger – und zwar überwiegend Mütter – Gebrauch. Da die Möglichkeit der Aufnahme einer Teilzeitbeschäftigung während des ElterngeldPlus-Bezuges immer häufiger genutzt wird, hat sich die Anzahl der Neuberechnungen des Elterngeldes in der Elterngeldstelle des Kreises erhöht.
Informationen zum Elterngeld, Elterngeld Plus und zur Elternzeit finden frischgebackene oder zukünftige Eltern auf der Internet-Seite des Märkischen Kreises unter dem Stichwort „Elterngeld“ oder unter dem Link: https://t1p.de/ovdyy .
Die Beantragung des Elterngeldes kann online erfolgen. Diese Möglichkeit nahmen im vergangenen Jahr etwa 20 Prozent der Antragsteller wahr. Die Online-Beantragung ist unter folgendem Link möglich: https://familienportal.nrw/elterngeld
Auf der Homepage des Märkischen Kreises können jedoch auch weiterhin die aktuellen Antragsformulare heruntergeladen werden.
Außerdem findet sich dort ein Link zum Elterngeldplaner und Elterngeldrechner des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, mit dem sich der Elterngeldbezug planen und die voraussichtliche Höhe vorab selbst ermitteln lässt.
Pressekontakt: Märkischer Kreis, Ursula Erkens 02351 966 6149
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