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„Willi Wessel stand über viele Jahre hinweg im Dienst unserer Stadt und hat ihre Entwicklung mit außergewöhnlichem Engagement, Weitsicht und Verantwortungsbewusstsein maßgeblich geprägt“, so Bürgermeister Fred Toplak, „das tiefe Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Angehörigen und allen, die ihm verbunden waren. Die Stadt Herten wird dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.“
Willi Wessel wurde am 7. Januar 1937 in Diepenau geboren und kam 1952 nach Herten. Bereits früh engagierte er sich politisch in der SPD. 1969 wurde er stellvertretender Bürgermeister, von 1975 bis 1991 war er Bürgermeister der Stadt Herten.
Seine Amtszeit war von bedeutenden städtebaulichen und strukturellen Veränderungen geprägt. Mit ihm verbunden sind unter anderem die Verlegung der Wurstfabrik Schweisfurth nach Langenbochum, die den umfassenden Umbau der Innenstadt ermöglichte, die Öffnung des Schlossparks für die Bevölkerung im Jahr 1974 sowie wichtige Impulse für die Entwicklung des Glashauses. Auch herausfordernde Projekte wie der Bau der RZR-Müllverbrennungsanlage oder die Haldenentwicklung fielen in seine Amtszeit.
Neben seiner politischen Tätigkeit war Wessel tief im Bergbau verwurzelt. Er begann seine Laufbahn auf der Zeche Schlägel & Eisen, war dort Jugendsprecher, Betriebsrat und Mitglied der Grubenwehr. Später übernahm er leitende Funktionen, unter anderem als Personaldirektor in der Ruhrkohle AG sowie als Geschäftsführer verschiedener Bergbau- und Industrieunternehmen. Auch nach seiner Amtszeit blieb er der Stadt politisch verbunden und engagiert.
2007 wurde ihm in Anerkennung seiner Verdienste die Ehrenbürgerwürde der Stadt Herten verliehen.
(Text: Calina Herzog)
Pressekontakt: Stadt Herten, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Jana Putze, Telefon: 02366 303-393, j.putze@herten.de
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