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04. März 2026,  Herten
Rat der Stadt Herten beschließt wichtige Vorlagen für die Entwicklung der Stadt
Herten. In seiner Sitzung am Mittwoch, 4. März, hat der Rat der Stadt Herten wichtige Entscheidungen für die Weiterentwicklung des Stadtbilds verabschiedet und somit Weichen für die weitere Arbeit der Stadtverwaltung gestellt. Im Mittelpunkt der Sitzung standen Planungen für neuen Einzelhandel in Herten-Langenbochum, der Neubau der Rosa-Parks-Schule, die zukünftige Umgestaltung der Innenstadt und die Übertragung des Projekts „Neubau eines Kleinspielfeldes“ an den SV Vestia Disteln.

Einzelhandel an der Feldstraße in Herten-Langebochum

Mehrheitlich verabschiedete der Rat die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans, um einem Investor auf der Grundstücksfläche an der Feldstraße (Hausnummer 274 bis 276) zu ermöglichen, zukünftig einen Vollsortimenter in Herten-Langenbochum zu errichten. Da dort ursprünglich nur ein allgemeiner Siedlungsbereich (also Wohnbebauung) vorgesehen ist, muss der Flächennutzungsplan geändert werden. Deshalb wird ein sogenannter vorhabenbezogener Bebauungsplan aufgestellt, der genau festgelegt, was gebaut werden darf und wie das Grundstück zum Beispiel durch Zufahrten und Wege erschlossen wird. Bürgerinnen und Bürger sowie Behörden werden frühzeitig informiert und an dem Verfahren beteiligt. Das Investitionsvolumen des Investors beläuft sich auf rund 10 Millionen Euro am Standort in Herten-Langenbochum.

Neubau der Rosa-Parks-Schule

Einstimmig beschloss der Rat zudem das Programm für den Neubau der Rosa-Parks-Schule. Damit folgt der Rat der Verwaltungsvorlage und beauftragt den Hertener Immobilienbetrieb (HIB), die entsprechenden notwendigen Verkehrs- und Immissions-Gutachten und Planungsleistungen für den Neubau der Schule und einer Sporthalle zu vergeben. Auch wird der HIB beauftragt, in den nächsten Schritten einen entsprechenden Baubeschluss vorzubereiten sowie eine Entwurfsplanung, eine Kostenberechnung und einen konkreten Zeitplan zu erstellen. Das Investitionsvolumen der Stadt Herten bewegt sich in der Planung auf rund 100 Millionen Euro.

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde ein neues pädagogisch-räumliches Gesamtkonzept entwickelt. Die Ergebnisse werden als Grundlage für weitere Überlegungen und Entscheidungen bezüglich des Standortes, des Raumprogramms und des pädagogischen Profils der zukünftigen Rosa-Parks-Schule herangezogen.

Umgestaltung der öffentlichen Plätze in der Innenstadt

In der Ratssitzung wurde die Stadtverwaltung beauftragt, die nächste Phase der Stadterneuerung für die Innenstadt vorzubereiten. Dafür sprach sich der Rat einstimmig aus. Nachdem die bisherige Förderung Ende 2025 ausgelaufen ist, soll nun ein neues integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) für den Antoniusplatz, den Otto-Wels-Platz und den Marktplatz erstellt werden.

Mit dem vom Rat zu beschließenden ISEK soll die Aufnahme in das Städtebauförderprogramm 2027 beantragt werden. Bei einer Bewilligung würden 80 Prozent der Projektkosten durch Fördermittel von Bund und Land getragen, 20 Prozent übernimmt die Stadt Herten. Die Umsetzung der Maßnahmen ist für den Zeitraum 2027 bis 2033 geplant. Das Investitionsvolumen beläuft sich mit allen Posten für Infrastruktur sowie Klima- und Umweltaufgaben auf rund 5 Millionen Euro.

Neubau eines Kleinspielfeldes (SV Vestia Disteln)

Grünes Licht gibt es auch für den Neubau eines Kleinspielfeldes durch den SV Vestia Disteln. Nachdem der Rat der Stadt Herten 2019 im Rahmen des Sportstättenkonzepts die Umsetzung beschloss, sollte 2022 der Bau an der Fritz-Erler-Straße erfolgen, was aufgrund fehlender Fördermittel nicht möglich war. In der heutigen Ratssitzung wurde der ursprüngliche Beschluss aufgehoben und das Projekt an den SV Vestia Disteln übertragen. Der Verein erhält für den Bau an der Klaus-Bechtel-Sporthalle einen Zuschuss von 550.000 Euro.

„Auch hier geht die Stadtverwaltung ungewöhnlich pragmatische Wege, um Vereinssport zu stärken und auf Veränderung zu reagieren“, so Bürgermeister Fred Toplak. Der Standort in Herten-Disteln ist mit Schulen, bestehenden Sportanlagen und dem Naherholungsgebiet Backumer Tal ein wichtiges Zentrum für Sport und Begegnung. Die Realisierung an dieser Stelle soll die Kinder- und Jugendtraining beim Fußball und in der Leichtathletik nachhaltig verbessern.

Die nächste Ratssitzung findet voraussichtlich am 24. Juni 2026 statt.

 

Pressekontakt: Stadt Herten, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Corina Plötz, Telefon: 02366 303-180, c.ploetz@herten.de

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