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Sie erläuterten vor allem ihre Arbeit und die Herausforderungen bei der Fortschreibung des synodalen Wegs im Erzbistum Paderborn. Hier wird der Dialog- und Reformprozess, der angesichts struktureller Veränderungen angestoßen wurde, vom Erzbischof als umfassender Transformationsprozess bis tief in die Kommunen hinein gesteuert. Ziel ist es, die pastorale Arbeit langfristig zu sichern und die kirchlichen Strukturen an die veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen anzupassen.
Zentrale Themen im Prozess werden in Zukunft die Fusionen von Gemeinden und der Umgang mit Immobilien sein. Dabei werden in unterschiedlichen Formaten die Menschen und Gemeindemitglieder beteiligt. Über die damit verbundenen Entwicklungen tauschten sich die Vertreterinnen und Vertreter der Kirche und die Bürgermeisterin in einem gemeinsamen Gespräch aus.
Die Transformation hin zu einem sogenannten Seelsorgeraum wird in den nächsten Wochen in Paderborn entschieden. Sowohl die pastoralen Gremien als auch die Kirchenvorstände im Dekanat haben sich in ihrem Votum für einen Raum Arnsberg-Sundern ausgesprochen. Dabei sollen vielfältige Gemeindeformen entstehen mit verlässlichen Orten mit unterschiedlichen pastoralen Schwerpunkten ebenso wie missionarische und diakonische Initiativen, Projekte und Netzwerke. Auf diese Weise möchte die Kirche auch künftig nah bei den Menschen sein und auf ihre unterschiedlichen Lebenssituationen eingehen.
Weitere Informationen zum Prozess: https://bistumsprozess.de/ . Verabredet wurde, die Schritte eng mit der Politik und der Kommune abzustimmen.
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