Aktuelle Informationen:  Märkischer Kreis
13. März 2026,  Märkischer Kreis (pmk)
Von Feuerwehr-Service-Zentrum über Berufskollegs bis Förderschulen: Gute Nachrichten im Bauausschuss
Märkischer Kreis (pmk).

Die Sanierung der Kreissporthalle am Hönne-Berufskollegs in Menden ist abgeschlossen. Die Sporthalle einschließlich der Tribüne ist wieder für den Schul- und Vereinssport offen. Die zügige Instandsetzung wurde im Bau- und Straßenausschuss ausdrücklich gelobt. Fachdienstleiter Markus Rahrbach berichtete zudem über den aktuellen Sachstand weiterer Bauprojekte.

Sichtlich erleichtert reagierten die Mitglieder des Bau- und Straßenausschusses auf die Nachricht von Markus Rahrbach (Fachdienstleiter Hochbau des Märkischen Kreises), dass die Kreissporthalle am Hönne-Berufskolleg in Menden wieder von Schule und Vereinen genutzt werden kann. Einhelliger Tenor: „Das ist eine sehr gute Nachricht.“ Die Handballer der SG Menden Sauerland („Wölfe“) kehrten im Februar erstmals wieder in ihre angestammte Heimspielstätte zurück – und feierten auf Anhieb einen klaren Sieg (31:17 gegen Bad Salzuflen).

Rückblick: Im September 2024 musste die Kreissporthalle wegen massiver Feuchtigkeitsschäden gesperrt werden. Nach intensiver Analyse entschied sich der Kreistag für eine wirtschaftliche Lösung: eine Abdichtung der Halle von innen. Im Zuge der Sanierung wurden neben der Halle auch die Umkleiden, Duschen und der Fitnessraum vollständig erneuert. Kosten: rund 1,85 Millionen Euro.

Schullandheim Norderney: Buchungswünsche für 2030

Auch beim Schullandheim des Märkischen Kreises auf Norderney sind die Weichen für eine gute Zukunft gestellt. Die Buchungszahlen sind so gut wie vor der Corona-Zeit, und erste Buchungswünsche liegen sogar bereits für das Jahr 2030 vor. Wer aktuell und in nächster Zeit das Schullandheim auf Norderney besuchen wird, der stellt markante Veränderungen fest. Es sind erhebliche Sanierungsarbeiten erfolgt, die die Attraktivität des Schullandheims dauerhaft sichern. Das freut Privatpersonen ebenso wie die vielen Schulen im Kreisgebiet.

Der Außenbereich ist deutlich freundlicher und moderner gestaltet. Gleiches gilt für die Turnhalle. Hier war eine Sanierung dringend erforderlich, weil es Feuchteschäden gab. Eine Fußbodenheizung wurde installiert, der Bodenaufbau ist neu, ebenso die Beleuchtung.

Fertiggestellt ist seit Ende Januar auch das zweite Obergeschoss. Die Modernisierung des ersten Obergeschosses soll Anfang 2027 und die des Erdgeschosses in 2028 umgesetzt sein. Im Haushalt 2026 sind für das erste Obergeschoss Mittel in Höhe von 215.000 Euro vorgesehen.

Neues Feuerwehr-Service-Zentrum für 12 Millionen Euro

Deutlich näher rückt der Bau eines Feuerwehr-Service-Zentrums am Brandschutz- und Rettungsdienstzentrum in Altena-Rosmart. Die Baugenehmigung liegt nun vor, berichtete Markus Rahrbach im Bauausschuss. Der Baubeginn ist im ersten Quartal 2027 geplant. Kosten: etwa 12 Millionen Euro. Die Gesamtfertigstellung ist für das dritte Quartal 2028 vorgesehen.

Zum Hintergrund: Kreise unterhalten Materialien und Einrichtungen für den Brandschutz und die Hilfeleistung. Das ist gesetzlich geregelt. Im Märkischen Kreis wird dem überörtlichen Bedarf seit Jahren durch den Atemschutzpool, den Schlauchpool, die flächendeckend eingesetzten Strahlenschutz- und Chemikalienschutzanzüge sowie die Atemluftflaschen Rechnung getragen. Für deren Wartung und Unterhaltung wird das Feuerwehr-Service-Zentrum, kurz FSZ, in Iserlohn betrieben – eine Einrichtung des Märkischen Kreises.

Aus Platzgründen wird nun ein Neubau des FSZ und Katastrophenschutzlagers erfolgen – und zwar in räumlicher Nähe zum Brandschutz- und Rettungsdienstzentrum (BRZ) in Altena-Rosmart. Markus Rahrbach berichtete im Bau- und Straßenausschuss, dass die Vergabe an den an den Generalunternehmer aktuell vorbereitet wird. Besonderes Augenmerk wird beim Bau auf Nachhaltigkeit gelegt. Das Feuerwehr-Service-Zentrum soll die Nachhaltigkeitszertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DNGB) erhalten. Der Kreis hofft aktuell auf Fördermittel in Höhe von zehn Prozent der tatsächlich entstehenden zuschussfähigen Kosten, maximal jedoch in Höhe von 596.200 Euro.

Rettungswache Lüdenscheid fertiggestellt

In Betrieb genommen wurde im Februar dieses Jahres die Rettungswache in der Nähe der Märkischen Kliniken in Lüdenscheid. Auch sie erfüllt einen hohen energetischen Anspruch. Die Dachfläche wird begrünt, eine Photovoltaik-Anlage ist installiert, zudem wurde eine Luft-Wärme-Pumpe eingebaut. Das Gebäude ist auf einer Fläche von etwa 600 Quadratmetern entstanden und beinhaltet unter anderem drei Fahrzeuggaragen für zwei Noteinsatzfahrzeuge und einen Rettungswagen, Ruheräume, Lagerflächen, zwei Büroräume sowie ein Logistik-, Kfz- und Materiallager. Die Nutzung erfolgt gemeinsam durch die Stadt Lüdenscheid und den Märkischen Kreis.

Sanierung Waschbetonfassade am Berufskolleg Lüdenscheid

Voraussichtlich im Sommer 2027 werden die Waschbetonfassaden am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg des Märkischen Kreises in Lüdenscheid saniert. Sie waren im August 2025 abgefallen. Der Fassadenbereich ist aktuell mit Bauzäunen abgesperrt. Nach Untersuchungen durch Statiker und des TÜV sollen alle vorhandenen Waschbetonfassadenplatten entfernt und durch neue und energetische Verkleidungen ersetzt werden. Erste Kostenschätzung: etwa 1,5 Millionen Euro.

Erweiterungsbau der Förderschule „An der Höh“

Die acht Förderschulen in Trägerschaft des Märkischen Kreises verzeichnen seit Jahren stetig wachsende Schülerzahlen. Wurden im Schuljahr 2022/2023 noch insgesamt 1.577 Schülerinnen und Schüler an den acht Schulstandorten beschult, sind es im aktuellen Schuljahr bereits 194 mehr (insgesamt 1.771 Schülerinnen und Schülern).

Diese Entwicklung bringt die Schulen an räumliche Grenzen. Deshalb investiert der Kreis beispielsweise in die Schule An der Höh in Lüdenscheid – eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung. Im aktuellen Schuljahr 2025/2026 werden 317 Schülerinnen und Schüler in 25 Klassen unterrichtet. Weil nur 21 Klassenräume zur Verfügung stehen, investiert der Kreis in den nächsten Jahren rund 3,1 Millionen Euro in einen Erweiterungsbau.

Die vom Kreistag beschlossene Variante eröffnet die Möglichkeit, auf insgesamt 483 Quadratmetern Nutzfläche vier neue Klassenräume inklusive Differenzierungsräume zu errichten. Des Weiteren sind vier barrierefreie Toilettenanlagen mit Duschmöglichkeit, die erforderlichen Flure und eine Treppe geplant. Zur Erschließung im Obergeschoss wird die vorhandene Eingangssituation ausgeweitet. Im Außenbereich sind eine neue Zuwegung, eine Außentreppenanlage sowie drei Aufstellflächen für Kleinbusse erforderlich. Fertigstellung und Inbetriebnahme sind – Stand jetzt – für die Zeit nach den Sommerferien 2027 geplant.

Dachdeckungsarbeiten an der Regenbogenschule in Hemer

Auch an der Regenbogen-Schule in Hemer, eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprache in Trägerschaft des Märkischen Kreises, wird fortlaufend gearbeitet. Dort finden Dachdeckungsarbeiten statt, die voraussichtlich im Oktober dieses Jahres abgeschlossen sein sollen, berichtete Markus Rahrbach im Bau- und Straßenausschuss im Kreishaus Lüdenscheid. Aktuelle Kostenprognose: etwa 1,4 Millionen Euro.

Pressekontakt:
Märkischer Kreis, Alexander Bange / 02351 966 6150

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Auch an der Regenbogen-Schule in Hemer, eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprache in Trägerschaft des Märkischen Kreises, wird fortlaufend gearbeitet. Dort finden Dachdeckungsarbeiten statt. Foto: Alexander Bange / Märkischer Kreis

Auch an der Regenbogen-Schule in Hemer, eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprache in Trägerschaft des Märkischen Kreises, wird fortlaufend gearbeitet. Dort finden Dachdeckungsarbeiten statt. Foto: Alexander Bange / Märkischer Kreis