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19. März 2026,  Arnsberg
Samstag Rundgang zu spannendem Kunstprojekt in Arnsberg
Arnsberg.

Eingebettet in die „Arnsberger Wochen für Demokratie – gegen Rassismus“ der Stadt Arnsberg realisieren die Künstlerinnen Yala Juchmann und Kathrin Köster eine ortsspezifische Installation im öffentlichen Raum der Altstadt Arnsberg. Inspiriert von der mythologischen Figur Gaia als Ursprung allen Lebendigens – entwickeln sie eine Serie keramischer Objekte, die im Stadtbild platziert sind. Diese Objekte können bereits am kommenden Samstag, 21. März, ab 15 Uhr gemeinsam mit den beiden Künstlerinnen sowie Kathrin Brandt vom Kulturbüro der Stadt Arnsberg erschlossen werden. Treffpunkt ist am Glasaufzug, Tiefgarage Neumarkt Arnsberg. Interessierte sind herzlich willkommen, die Teilnahme ist kostenlos.

Teilnahme kostenlos

Die Arbeiten erscheinen in Nischen, an Fassaden sowie an architektonischen Übergängen und treten bewusst nicht monumental auf. Vielmehr setzen sie subtile, präzise Eingriffe in die bestehende Umgebung. In ihren organisch-kreatürlichen Formen, die zwischen Struktur, Wesen und Gewebe oszillieren, erweitern sie die gebaute Architektur um eine Ebene von Lebendigkeit, Imagination und Veränderung. Vorhandene architektonische Elemente wie Haken, Vorsprünge, Kanten oder Nischen dienen als Ausgangspunkt und Befestigung für insgesamt zehn keramische Objekte.

Keramische Objekte

Formal bewegen sich die Arbeiten zwischen Schild, Erinnerungstafel und skulpturalem Körper. Sie öffnen sich in den Raum, wölben sich, falten oder entfalten sich und greifen dabei Qualitäten des Textilen wie Durchlässigkeit und Faltung auf. Die Objekte fungieren als Kommunikationsangebote im öffentlichen Raum. In Anlehnung an Schilder und Informationstafeln tragen sie poetisch-verschlüsselte Botschaften, die sich nicht eindeutig erschließen, sondern zur individuellen Deutung und zum Verweilen einladen. So entstehen neue Wahrnehmungsräume zwischen Kunst und Alltag sowie zwischen Architektur und Öffentlichkeit.

Kunst und Alltag

Das Projekt versteht den Stadtraum als einen historisch, politisch und gesellschaftlich geprägten Ort, der sich kontinuierlich im Wandel befindet und gemeinschaftlich gestaltet wird. Die künstlerischen Interventionen greifen diesen Gedanken auf und machen ihn sinnlich erfahrbar. Sie richtet sich bewusst an eine breite Öffentlichkeit und lädt dazu ein, den Stadtraum neu zu entdecken.

Stadtraum neu entdecken

Beim Spaziergang mit den Künstlerinnen Yala Juchmann und Kathrin Köster am kommenden Samstag, 21. März, werden die ins Stadtbild eingebetteten Kunstinstallationen erwandert und über das gesehene und erspürte gesprochen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, im Rahmen dieses geführten Spaziergangs die Arbeiten vor Ort zu erkunden und mit den Künstlerinnen gemeinsam ins Gespräch zu kommen.

Künstlerisches Plakat

Begleitend zur Installation erscheint ein künstlerisch gestaltetes Plakat, das sowohl als Ankündigung als auch als Karte dient und die verschiedenen Standorte der Arbeiten sichtbar macht. Ergänzend werden Postkarten produziert, die die Objekte dokumentieren und über die Dauer der Ausstellung hinaus als erweiterte Stadtansichten zirkulieren.

„dehnende Dellen, keimende Nischen, träumende Säume, pochende Triebe“ ist ein Projekt der Stadtbesetzung. Stadtbesetzung ist ein Förderprogramm vom Kultursekretariat Gütersloh, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Einladung zum Kunst-Spaziergang

Samstag, 21. März 2026, 15 Uhr
Treffpunkt: Glasaufzug der Tiefgarage am Neumarkt, Arnsberg
Dauer: ca. 60 Minuten (Strecke ca. 4 km)

Bei Rückfragen beantwortet Kathrin Brandt unter Tel.: 02932 201 1327 oder per Mail an k.brandt@arnsberg.de

Kontakt:
Stadt Arnsberg, Frank Albrecht, Pressestelle Stadt Arnsberg, f.albrecht@arnsberg.de

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Kunstsapziergang1
© Yala Juchmann und Kathrin Köster

Kunstsapziergang1
Beim Kunstspaziergang am Samstag, 21. März, geht es zu den Objekten von Yala Juchmann und Kathrin Köster in der Arnsberger Altstadt.