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07. April 2026,  Märkischer Kreis (pmk)
Thema Waldbrände: Feuerwehr und Forst stärken Zusammenarbeit
Märkischer Kreis (pmk).

Auch wenn sich das Wetter in Südwestfalen Ende März noch einmal winterlich zeigte, richtet sich der Blick im Märkischen Kreis bereits nach vorn: Feuerwehr und Forst bereiten sich frühzeitig und intensiv auf eine mögliche Waldbrandsaison vor. 

Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass Gefahrenlagen für Waldbrände zunehmend früher im Jahr beginnen und stark von kurzfristigen Wetterentwicklungen abhängen. Aktuelle Daten unterstreichen diese Entwicklung: Bereits jetzt wird in Nordrhein-Westfalen flächendeckend eine erhöhte Waldrandgefahr festgestellt – mit mindestens mittleren Gefahrenstufen an allen Messstationen.

Vor diesem Hintergrund haben sich jetzt Vertreter des Brand- und Bevölkerungsschutzes sowie von Wald und Holz Nordrhein-Westfalen getroffen, um die Zusammenarbeit zu vertiefen und konkrete Vorbereitungen zu treffen. An dem Termin nahmen Kreisbrandmeister Michael Kling, sein Stellvertreter Karsten Runte sowie Jens Bartke als Ausbildungskoordinator teil. Wald und Holz NRW wurde durch Julia Böning, Leiterin des Regionalforstamtes Märkisches Sauerland, sowie Revierförsterin Miriam Franzke vertreten.

Im Fokus standen neben der aktuellen Lageeinschätzung insbesondere die Vorbereitungen auf eine mögliche Waldbrandsaison sowie die Übergabe einer zentralen Funktion: der „Fachberaterin Wald und Holz“. Diese Aufgabe übernimmt künftig Miriam Franzke und tritt damit die Nachfolge von Melanie Fischer an.

Schnelles Handeln im Ernstfall

Die Funktion des Fachberaters ist wichtig im Bevölkerungsschutz. Sie bringt forstliches Fachwissen direkt in die Gefahrenabwehr ein, sowohl präventiv als auch im Einsatz. Zu den Aufgaben gehören die Beratung der Feuerwehren, die Unterstützung bei Vegetationsbränden vor Ort, die Mitwirkung in der Ausbildung sowie die Funktion als zentrale Ansprechpartnerin für den Bevölkerungsschutz. Wie wichtig diese enge Verzahnung ist, hat sich bereits in der Vergangenheit gezeigt: Bei den großen Waldbränden am Hegenscheid in Iserlohn (2022 und 2025) konnte durch die Zusammenarbeit schnell spezialisiertes Personal und spezielle Geräte organisiert werden. Zudem erleichtern detaillierte Forstkarten die taktische Einschätzung der Lage, etwa bei der Beurteilung möglicher Brandausbreitungen.

Neben einsatztaktischen Themen wurden auch der Zustand der Wälder im Märkischen Kreis, aktuelle Aufforstungsprojekte, die Befahrbarkeit von Waldwegen sowie die Löschwasserversorgung besprochen. Themen, die direkt in die Einsatzplanung und Ausbildung der Feuerwehren einfließen. „Auch, wenn die Temperaturen zuletzt noch kühl waren, wissen wir aus den vergangenen Jahren, dass sich die Lage sehr schnell ändern kann. Die Vegetation ist vielerorts bereits trocken, und Waldbrände beginnen faktisch immer früher im Jahr. Umso wichtiger ist es, dass wir vorbereitet sind. Die enge Zusammenarbeit mit Wald und Holz ist für uns dabei ein zentraler Erfolgsfaktor – sowohl in der Prävention als auch im Einsatz“, sagt Kreisbrandmeister Michael Kling.

Hintergrund

Das Regionalforstamt Märkisches Sauerland betreut rund 56.000 Hektar Waldfläche im Märkischen Kreis und damit einen bedeutenden Teil der waldreichsten Region Nordhrein-Westfalens.

Pressekontakt:
Märkischer Kreis, Alexander Bange / 02351 966 6150

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Unser Bild zeigt (von links): Kreisbrandmeister Michael Kling, Miriam Franzke (Fachberaterin Wald und Holz), Julia Böning (Leiterin des Regionalforstamtes Märkisches Sauerland), Jens Bartke (Ausbildungskoordinator) und Karsten Runte (Stellvertretender Kreisbrandmeister). Foto: Alexander Bange / Märkischer Kreis

Unser Bild zeigt (von links): Kreisbrandmeister Michael Kling, Miriam Franzke (Fachberaterin Wald und Holz), Julia Böning (Leiterin des Regionalforstamtes Märkisches Sauerland), Jens Bartke (Ausbildungskoordinator) und Karsten Runte (Stellvertretender Kreisbrandmeister). Foto: Alexander Bange / Märkischer Kreis