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In der Woche von Montag, 4. Mai, bis Freitag, 8. Mai, lädt die Stadt Iserlohn junge Menschen zum Mitmachen ein bei „augen auf!“ für Iserlohn – Schnitzeljagd gegen das Vergessen. Dabei handelt es sich um ein Jugendprojekt, bei dem es darum geht, dem Holocaust, der Shoah und den Gräueltaten der Nationalsozialisten zu gedenken, sich für Demokratie, Vielfalt und Menschlichkeit einzusetzen und dies erlebbar zu machen. Initiiert wurde das Projekt von der Abteilung Jugendarbeit der Stadt Iserlohn und einigen Kooperationspartnern sowie den beteiligten Jugendlichen. Finanziell gefördert wird es von der „Stiftung augen auf! Denkmal und Kultur“ aus Menden.
Die Mitarbeitenden der Schulsozialarbeit der weiterführenden Schulen vom Gymnasium Letmathe, dem Märkischen Gymnasium Iserlohn, der Gesamtschule Seilersee und der Hauptschule Martin Luther sowie Mitarbeitende des Friederike-Fliedner-Berufskollegs, des Berufsbildungszentrums der Kreishandwerkerschaft e. V. (bbz) sowie vom Kinder- und Jugendzentrum Karnacksweg haben motivierte junge Menschen an ihrer Schule bzw. Einrichtung für das Projekt gewinnen können, die die Projektidee der „Schnitzeljagd gegen das Vergessen“ entwickelt und seit Monaten partizipativ mitgestaltet haben.
Teilnehmen können Schulklassen in der ersten Maiwoche täglich in der Zeit von 8 bis 12 Uhr. Für Gruppen der Bildungs- und Jugendarbeit findet die Schnitzeljagd von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 14 bis 16 Uhr statt. Startpunkt ist am Stadtbahnhof Iserlohn, von wo aus es dann entlang der insgesamt zehn Stationen von Erinnerungs- und Gedenkorten quer durch die Iserlohner Innenstadt geht. An den zu lotsenden Stationen werden mittels QR-Codes Hintergrundinformationen und ein Quiz mit Lösungsbuchstaben platziert. Das Lösungswort muss an der Endstation bekannt gegeben werden, wo noch ein inhaltliches Programm auf die teilnehmenden Gruppen wartet sowie auch einige Überraschungen. Anmeldungen für Gruppen von 5 bis 30 Personen nimmt das Team des Städtischen Kinder- und Jugendzentrums Karnacksweg per Mail an natascha.laurenzis-trampenau@iserlohn.de oder celina.barkholtz@iserlohn.de ab sofort entgegen. Telefonische Nachfragen werden gern unter 02371 967070 beantwortet.
Am 8. Mai, dem „Tag der Befreiung“, findet eine Abschlussveranstaltung im Städtischen Kinder- und Jugendzentrum Karnacksweg mit einem Programm von 15 bis 18 Uhr statt. Nach der Eröffnung durch Ronny Badtke (Jugendamtsleiterin) wird der Bürgermeister der Stadt Iserlohn, Michael Joithe, einige Worte sprechen, bevor die beteiligten Jugendlichen zu Wort kommen werden. Im Anschluss wird der Film „Erinnern im Nahraum“ gezeigt und es gibt eine Exkursion zum Stolperstein von Erwin Schlünder unter der Begleitung eines Zweitzeugen. Für das leibliche Wohl ist dabei kostenfrei gesorgt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, am Karnacksweg 44 vorbeizukommen.
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