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Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist ein Erfolgsmodell. 2016 von der Landesregierung auf den Weg gebracht, gehören dem Netzwerk mittlerweile über 350 Städte, Gemeinden und Kreise des Landes Nordrhein-Westfalen an. Seit 2016 ist der Hochsauerlandkreis Mitglied im Zukunftsnetz und damit seit Beginn des Netzwerkes dabei.
Daniela Niestroy-Althaus, Leiterin der Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe im Zukunftsnetz Mobilität NRW, freut sich darüber, dass der Hochsauerlandkreis weiterhin dem Netzwerk angehört: „Unsere gemeinsame Zusammenarbeit hat sich in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt und wir haben gemeinsam die zukunftsweisende Mobilität nach vorn gebracht. Diesen Weg werden wir weiter verfolgen und die stets neuen Herausforderungen auf lokaler und regionaler Ebene angehen.“
Nachhaltige Mobilitätsentwicklung soll gefördert werden
Mit ihrem Beitritt zum Zukunftsnetz sollen die Mitglieder bei der nachhaltigen Mobilitätsentwicklung durch Kommunales Mobilitätsmanagement unterstützt werden. Der enge persönliche Austausch mit den Kommunalberaterinnen und -beratern des Zukunftsnetz ist eine Grundlage für den Erfolg dieses Modells in den Kommunen, das mittlerweile auch von anderen Bundesländern mit Interesse wahrgenommen wird. Austauschen, Netzwerken, voneinander Lernen sind dabei wichtige Komponenten, die sicherstellen, dass alle Beteiligten am Ende profitieren. Im Hochsauerlandkreis wurden beispielsweise in Kooperation mit dem Zukunftsnetz Mobilität NRW Aktionen in der Europäischen Mobilitätswoche (EMW) geplant, Kampagnen zur Verkehrssicherheit gefahren sowie Fachveranstaltungen und Workshops zu verschiedenen Themen des Mobilitätsmanagements durchgeführt.
2016 fiel der landesweite Startschuss für das Zukunftsnetz
Dass die Größe des Netzwerkes einen umfassenden Kompetenzpool mit sich bringt, liegt auf der Hand. Von Aachen bis Petershagen, von Borken bis Beverungen: Die Gemeinden, Städte und Kreise in NRW tragen als Mitglieder im Zukunftsnetz Mobilität NRW zu einer immer flächendeckenderen nachhaltigen Mobilität in NRW bei. Im Rahmen ihrer Mitgliedschaft erhalten die Kommunen Zugriff auf ein umfassendes Angebotsportfolio. Die Bandbreite der Leistungen war auch für Landrat Thomas Grosche ein Grund für die Verlängerung der Rahmenvereinbarung:
„Wir haben in den vergangenen Jahren sehr gute Erfahrungen mit dem Zukunftsnetz gemacht und in vielen Themen rund um die Mobilität Unterstützung erhalten. Daher stand die Fortsetzung der Kooperation für uns außer Frage. Aktuelles Thema im Kreisgebiet ist die Profilierung der Mobilstationen als wichtige Plattform für die einfache Verknüpfung der unterschiedlichen Mobilitätsformen vom Zug über den Bus bis hin zum Fahrrad und natürlich auch zum Auto, das idealerweise in der Fahrgemeinschaft als Zubringer zum ÖPNV genutzt wird und in der Mobilstation nachgeladen werden kann. Gerade im ländlichen Raum mit besonderen Herausforderungen für das Nahverkehrsangebot ist diese Verknüpfung von besonderer Bedeutung, um das Angebot zu unterbreiten, die Angebote des ÖPNV vermehrt zu nutzen, auch wenn der Bus in Abhängigkeit von der Größe der Ortschaften nicht oder nur unregelmäßig im Einsatz ist.
Wir freuen uns, weiterhin zu diesem Netzwerk zu gehören und wichtige Praxiserfahrung aus unserer Region mit einbringen zu können. Auch aus meiner Zeit als Bürgermeister in Medebach ist mir das Zukunftsnetz bereits gut bekannt. Mit dem Beitritt der neuen Mitgliedskommunen Eslohe, Hallenberg und Marsberg in diesem Jahr sind inzwischen sieben der zwölf kreisangehörigen Städte und Gemeinden Teil des Netzwerks und profitieren von diesem wichtigen Unterstützungsangebot.“
Infos zum Zukunftsnetz Mobilität NRW
Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist ein landesweites Netzwerk für Kommunen (Gemeinden, Städte und Kreise). Getragen wird es vom Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe, dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr sowie dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg. Es wird unterstützt vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Vision des Zukunftsnetz Mobilität NRW ist es, dass alle Menschen in NRW klimaneutral und nachhaltig mobil sind. Das Zukunftsnetz Mobilität NRW unterstützt Kommunen dabei, mithilfe eines Kommunalen Mobilitätsmanagements die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung zu schaffen und in konkreten Maßnahmen umzusetzen.
Pressekontakt: Hochsauerlandkreis, j.uhl
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