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Der Hochsauerlandkreis ist als 122. Mitglied in die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e. V. (AGFS NRW) aufgenommen worden. Am Montag (11.Mai) überreichten Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie Christine Fuchs, geschäftsführende Vorständin der AGFS NRW, die Mitgliedsurkunde in Meschede an Landrat Thomas Grosche. „Die Mitgliedschaft ist für uns ein Auftrag, weiter an diesem wichtigen Thema dranzubleiben, weil fußgänger- und fahrradfreundlich nicht nur Worte, sondern unsere klare Haltung sind“, sagte Grosche bei der Unterzeichnung der Mitgliedsurkunde.
fußgänger- und fahrradfreundlich
Der Unterzeichnung war die Hauptbereisung des Kreisgebiets am 2. Oktober 2025 vorausgegangen. Danach empfahl die Auswahlkommission dem Ministerium einstimmig, den HSK als „fußgänger-und fahrradfreundlich“ auszuzeichnen und schuf damit die Voraussetzung für die Aufnahme in die AGFS NRW. Ausschlaggebend war das engagierte Team im Bereich Mobilität, das die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Polizei, Tourismus und weiteren Partnern koordiniere und die Nahmobilität kreisweit voranbringe.
Alltags-Radfahren verbessern
Schließlich habe der Hochsauerlandkreis ein sichtbares Zeichen mit der Schließung einer Lücke im Radnetz NRW gesetzt: Auf einem Abschnitt der Bundesstraße 236 bei Lenne wurde außerhalb einer Ortsdurchfahrt eine sogenannte Piktogrammkette markiert, also regelmäßig auf die Fahrbahn aufgebrachte Fahrradsymbole, die zeigten, dass dort auch Radverkehr unterwegs ist. So werde der Radverkehr besser wahrgenommen und die Strecke sicherer nutzbar. Für viele Menschen bedeute das eine verlässlichere Verbindung im Alltag.
Prävention und Sicherheit
Auch die Kampagne „Abstand halten“, die sich direkt an Autofahrende richtet, sowie zahlreiche Präventionsangebote – etwa Pedelec-Trainings oder Schulaktionen – stärkten die Verkehrssicherheit im gesamten Kreisgebiet.
Minister Oliver Krischer betonte bei der Urkundenübergabe: „Der Hochsauerlandkreis zeigt, wie sichere und attraktive Lösungen für den Fuß- und Radverkehr hier vor Ort möglich gemacht werden. Entscheidend für den Erfolg ist das starke Miteinander aller Beteiligten und die Begeisterung für das Thema, denn Mobilität ist nicht nur Fortbewegung, sondern Teilhabe und Lebensqualität.“
Christine Fuchs, Vorständin der AGFS NRW, ergänzte: „Der Kreis übernimmt Verantwortung für die Mobilität von morgen. Das engagierte Zusammenspiel aller Beteiligten schafft eine tragfähige Grundlage, um die begonnenen Entwicklungen weiter voranzubringen.“
Und Landrat Thomas Grosche fasste abschließend die Neu-Mitgliedschaft zusammen: „Die Aufnahme in die AGFS NRW ist ein gemeinsamer Erfolg. Wir wollen die begonnenen Maßnahmen weiterführen und Mobilität für die Menschen im Hochsauerlandkreis noch sicherer und alltagstauglicher machen.“
Pressekontakt: Hochsauerlandkreis, j.uhl
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