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Der Zahnärztliche Dienst des Märkischen Kreises startet auch in diesem Jahr wieder die erfolgreiche Aktion „Schnullerbaum“ in Iserlohn. Mit diesem Angebot unterstützt der Kreis Eltern von zwei- bis sechsjährigen Kindern dabei, den Schnuller auf spielerische und kindgerechte Weise abzugewöhnen.
Kinder, die bereit sind, sich von ihrem Schnuller zu verabschieden, können diesen am Freitag, 5. Juni, in der Zeit von 10 bis 15 Uhr an den „Schnullerbaum“ hängen. Er befindet sich in Iserlohn im Gebäude des Straßenverkehrsamtes, Raum U 05, Griesenbraucker Str. 6. Als Belohnung erhalten die Kinder eine Urkunde und ein kleines Geschenk. Dieses Ritual macht den Abschied vom Schnuller zu einem positiven Erlebnis und unterstreicht die Bedeutung des Schrittes.
Der Saugreflex ist bei Babys angeboren und wichtig für die Nahrungsaufnahme. Der Schnuller kann in den ersten Lebensmonaten beruhigen und Sicherheit geben. Ab dem zweiten Geburtstag kann langes Nuckeln jedoch zu Zahn- und Kieferfehlstellungen führen – mit möglichen Folgen wie kieferorthopädischen Behandlungen oder Sprachstörungen, warnt Dr. Kerstin Kötter-Jelitte vom Zahnärztlichen Dienst.
Experten raten davon ab, den Schnuller einfach wegzunehmen. Das kann bei Kindern Verunsicherung auslösen und dazu führen, dass sie stattdessen am Daumen lutschen – was noch schwerer abzugewöhnen ist. Besser sei es, das Kind in die Entscheidung einzubinden und den Abschied bewusst zu gestalten. Die „Schnullerbaum“-Aktion bietet hierfür einen idealen Rahmen.
Eltern können die Aktion auch nutzen, um Nuckelflaschen, Schnabeltassen oder Flaschen mit Ventilverschluss abzugeben. Nach dem ersten Lebensjahr sollten Kinder aus Becher oder Tasse trinken, um Karies und Kieferverformungen vorzubeugen.
Die Aktion wird unterstützt vom Arbeitskreis Zahngesundheit im Märkischen Kreis. Hier sind neben den Vertretern der Zahnärztekammer auch die Krankenkassen engagiert.
Pressekontakt: Märkischer Kreis, Ursula Erkens 02351 966 6149
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