Aktuelle Informationen:  Märkischer Kreis
22. Juni 2026,  Märkischer Kreis (pmk)
Chance nutzen und mitmachen: Per App das Mobilfunknetz im Märkischen Kreis prüfen
Märkischer Kreis (pmk).

Wo ist der Mobilfunkempfang im Märkischen Kreis besser geworden, wo hakt es noch? Um diese Frage zu beantworten, gibt es vom 24. Juni bis zum 1. Juli wieder die Mobilfunkmesswoche. Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, mithilfe der neuen App „Mobilfunk Check“ der Bundesnetzagentur die Netzverfügbarkeit ihres Mobilfunkanbieters zu erfassen – kostenlos und anonym per Smartphone.

Die Mobilfunkmesswoche ist eine Aktion, die zum zweiten Mal bundesweit stattfindet und zum vierten Mal in Nordrhein-Westfalen (NRW). Ziel ist es, mit Hilfe möglichst vieler Messungen ein realistisches und aktuelles Bild der Mobilfunkversorgung aus Bürgersicht zu gewinnen – auch mit Blick auf noch bestehende Versorgungslücken. Die Ergebnisse fließen anonymisiert in die Karte „Netzcheck“ der Bundesnetzagentur ein und helfen bei der weiteren Ausbauplanung.

Mit der neuen „Mobilfunk-Check“-App der Bundesnetzagentur können Nutzerinnen und Nutzer die Netzverfügbarkeit ihres Mobilfunknetzes unkompliziert in Echtzeit erfassen und so möglicherweise vorhandene Schwachstellen ermitteln. Die jeweilige Netzverfügbarkeit (kein Netz, 2G, 4G, 5G) wird dafür auf dem Endgerät gespeichert. Die Ergebnisse werden anonymisiert an die Bundesnetzagentur übermittelt, in der Karte „Netzcheck“ des Gigabitgrundbuchs des Bundes verarbeitet und im Nachgang der Mobilfunkmesswoche auch für Nordrhein-Westfalen bzw. für den Märkischen Kreis ausgewertet. Die „Mobilfunk-Check“-App steht kostenlos in den App-Stores zum Download bereit. Nähere Informationen: www.check-dein-netz.de

MK: 4G-Verfügbarkeit bei rund 98 Prozent / 5G-Verfügbarkeit bei rund 94 Prozent

Der Koordinator für digitale Infrastruktur des Märkischen Kreises, Matthias Pohl, hat die Aktion als Initiator mit ins Leben gerufen. Er sagt: „Trotz unserer Berge und Täler haben wir bereits eine relativ gute Mobilfunkversorgung. Umso wichtiger ist es, die letzten Schwachstellen zu identifizieren. Deshalb zählt jede Messung. Wenn viele mitmachen, können wir Probleme noch gezielter bei den Netzbetreibern angehen. Unsere Region hat bei der Versorgung große Fortschritte gemacht, und wir arbeiten weiter akribisch daran, auch die letzten weißen Flecken in Zusammenarbeit mit den Anbietern zu schließen.“ Pohl ergänzt: „Im Märkischen Kreis liegt die 4G-Verfügbarkeit von mindestens einem Mobilfunknetzanbieter derzeit im Durchschnitt bei etwa 97,96 Prozent der Fläche. Bei 5G sind es 94,02 Prozent in der Fläche. In den vergangenen fünf Jahren sind deutliche Fortschritte bei der Netzabdeckung und beim Schließen von Versorgungslücken erzielt worden. Trotzdem bleibt die flächendeckende Versorgung eine Herausforderung für die Mobilfunkanbieter. Vor allem in topografisch schwierigen Regionen wie bei uns im Märkischen Sauerland ist die Netzdichte nicht überall gleich hoch. Die App liefert uns wertvolle Hinweise, wo es noch hakt.“

Die Koordinatoren für digitale Infrastruktur, Matthias Pohl und Thomas Hoheisel, haben bereits einen guten Überblick über die Mobilfunkversorgung im Kreisgebiet und arbeiten gemeinsam mit allen Netzbetreibern an der Verbesserung. „Die Messergebnisse aus der App werden uns dabei helfen, die letzten Lücken noch genauer zu lokalisieren und zu priorisieren“, sagen Matthias Pohl und Thomas Hoheisel. 21,14 Prozent der Fläche im Märkischen Kreis sind so genannte „graue Flecken“, also Flächen, die von mindestens einem, aber nicht allen Netzbetreibern mit 4G oder 5G versorgt werden.

1,73 Prozent der Fläche im Märkischen Kreis sind als „weiße Flecken“ bislang weder mit 4G noch mit 5G versorgt. Die Versorgungszahlen sind von Januar 2026. Seit Januar sind bereits weitere Mobilfunkmasten in Betrieb gegangen und verstärken die Mobilfunknetze der Anbieter. Eine weitere zweistellige Anzahl soll in den kommenden drei Jahren folgen.

Hintergrund: Mobilfunk in Nordrhein-Westfalen

Nach aktuellen Angaben der Bundesnetzagentur beträgt die 4G-Flächenversorgung durch mindestens einen Mobilfunknetzbetreiber in NRW 98,56 Prozent. 5G ist bereits in 96,77 Prozent der Fläche durch mindestens einen Netzbetreiber verfügbar. 10,68 Prozent der Landesfläche sind so genannte „graue Flecken“. 1,2 Prozent der Landesfläche sind als „weiße Flecken“ bislang weder mit 4G noch mit 5G versorgt. Die Basisdaten zur Mobilfunkversorgung auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte in NRW werden im Dashboard www.mobilfunk.nrw quartalsweise aktualisiert.

Pressekontakt:
Märkischer Kreis, Alexander Bange / 02351 966 6150

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Gemeinsam für die Mobilfunkmesswoche 2026 (von links): Matthias Pohl, Koordinator für digitale Infrastruktur, NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur und Kreiskoordinator Thomas Hoheisel. Foto: Alexander Bange / Märkischer Kreis

Gemeinsam für die Mobilfunkmesswoche 2026 (von links): Matthias Pohl, Koordinator für digitale Infrastruktur, NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur und Kreiskoordinator Thomas Hoheisel. Foto: Alexander Bange / Märkischer Kreis