Die Veränderungen an den Gebäuden in der Juchaczstrasse 2 und 4 sind schon von Weitem sichtbar. Welche Maßnahmen genau in den vergangenen 2,5 Jahren umgesetzt wurden und wie sich die Situation heute darstellt, war Inhalt des Termins der Lippstädter Unternehmerinnen - LUNA.
Zunächst waren die Besucherinnen in das Quartierszentrum, Juchaczstrasse 4 eingeladen. Es bildet nach der Umgestaltung gemeinsam mit dem Spielplatz das Herzstück des Quartiers.
Sarah Rodehutskors stellte zunächst die Arbeit des SkF Lippstadt e.V. vor, der 1986 die Gemeinwesenarbeit im Wohngebiet Juchaczstrasse übernommen hat. Unterstützt von mehreren Teilzeitkräften bietet sie ein umfangreiches Angebot entsprechend den mit der Stadt Lippstadt vereinbarten Zielen an.
Im Vordergrund stehen die schulische Förderung und Hausaufgabenhilfe sowie das Ermöglichen eines ruhigen Lernortes für Kinder. Auch die Förderung der Sprachkompetenz ist ein wichtiges Ziel der Arbeit des SkF-Teams. Darüber hinaus werden Kinder und Jugendliche unterschiedlich gefördert, mit Freizeitangeboten, thematischen Workshops oder Projekten. Auch die Förderung von Kleinkindern, Familien und Frauen gehören zum neuen, wesentlich verbesserten Angebot. Die deutlich gestiegene Beteiligung an den Maßnahmen zeigt, wie positiv die Veränderungen angenommen werden.
Den zweiten Teil des Abends gestaltete Jan Timmermann, Technischer Leiter und Prokurist bei der GWL Grundstücks- und Wohnungsbau GmbH Lippstadt, in deren Besitz sich die Gebäude in der Juchaczstrasse befinden. Er beschrieb zunächst die Dringlichkeit von Veränderungen für das Quartier, die sich zum einen aus energetischer Sicht zum anderen auch aus baulicher und struktureller Sich ergaben.
Nach einer Ausschreibung erhielt das Lippstädter Architekturbüro BLA. Ballhorn Lempke Architekten den Auftrag zur Projektentwicklung. Mit fast ausschließlich heimischen Unternehmen wurde das komplette Dämmsystem inklusive Fenster verbessert (auf EH 70 Standard (ehem. KfW70), die Ölheizung wurde durch ein Nahwärmenetz mit Wärmepumpen ersetzt. Dies führt zu erheblichen CO2-Einsparungen: für die 75 Wohneinheiten wurden vor der Modernisierung 60.000l Heizöl (entsprechend 160t CO2) verbraucht und nach der Modernisierung fallen nur noch 15t CO2 an.
Für die Bewohnerinnen und Bewohner entstand u.a. ein deutlicher Mehrwert durch die in den meisten Fällen verdoppelte der Balkonflächen. Für die Kinder und Jugendlichen ist neben dem Quartierszentrum nun ein wunderschöner Spielplatz entstanden. Außerdem stehen ein Fußball- und Basketballfeld zur Verfügung.
Sarah Rodhutskorts und Jan Timmermann freuen sich enorm darüber, dass die Verbesserungen von den Mietern sehr wertgeschätzt und angenommen werden.
Pressekontakt: WFL Lippstadt GmbH, olk@wfl-lippstadt.de, Tel. 02941/270108
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