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Weltweit machen Menschen unter dem Motto „Demenz – (k)eine Frage des Alters“ wieder auf Demenzerkrankungen wie zum Beispiel Alzheimer aufmerksam. Zum 32. Mal findet am Montag, 21. September, der Welt-Alzheimertag statt – begleitend dazu läuft eine bundesweite „Woche der Demenz“, bei der vom 21. bis 27. September mit zahlreichen Veranstaltungen auf die Situation von Betroffenen und Angehörigen hingewiesen wird.
Auch in Iserlohn wird es in diesem Jahr wieder ein kompaktes Informationsangebot geben, das sich an Angehörige, Fachpublikum und Interessierte richtet. Die Veranstaltung beginnt ab 17 Uhr im Veranstaltungssaal des Seniorenzentrums Waldstadt Iserlohn (SWI) in der Alexanderstraße 1, 58644 Iserlohn. In Hemer wird die Veranstaltung mit anderen Referenten und denselben Themen nochmal am Donnerstag, 24. September, im AWO-Parkheim (Parkstraße 36, 58675 Hemer) stattfinden. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.
Die kurzen Vorträge sind für Fachpublikum spannend, können aber auch für Laien und Interessierte neue Erkenntnisse bringen. In anschließenden Fragerunden gibt es Gelegenheit sich auszutauschen und ins Gespräch zu kommen.
Für die Vorträge stehen in Iserlohn drei Expertinnen und Experten bereit: Ein Mitarbeitender der Betreuungsbehörde der Stadt Iserlohn wird über Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügungen und deren Grenzen sprechen. Margarete Schönenberg, Pflegeberaterin der Stadt Iserlohn, wird zum Thema Pflege referieren, wie demenzerkrankten Menschen im Alltag geholfen werden kann, und dabei Beratungsangebote vorstellen. Elke Koling, Chefärztin der LWL-Klinik und Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie wirft schließlich einen Blick auf neue Therapieformen und Studien zum Thema Demenz.
Möglich werden die Veranstaltungen in Iserlohn und Hemer durch ein breites Bündnis aus Aktiven, zu denen unter anderem die LWL-Klinik Hemer, Vertreter der Städte Iserlohn und Hemer sowie des Märkischen Kreises zählen. Auch das SWI als Veranstaltungsort, die Diakonie Bethanien, der Seniorenbeirat Iserlohn, das Netzwerk Demenz und das AWO-Seniorenzentrum Parkheim in Hemer sowie die Märkische Verkehrsgesellschaft GmbH (MVG) unterstützen tatkräftig.
Der stellvertretende Bürgermeister Karsten Meininghaus wird die Veranstaltung am 21. September mit einem Grußwort eröffnen.
Neben den Experten-Vorträgen werden im Eingangsbereich des SWI auch Informationsstände mit Beratungsangeboten rund um das Thema Demenz aufgebaut.
In ganz Deutschland sind nach Angaben der Bundesinitiative „Wegweiser Demenz“ rund 1,8 Millionen Menschen von Demenzerkrankungen betroffen – weltweit sind etwa 55 Millionen Menschen erkrankt, zwei Drittel davon in Entwicklungsländern. Bis 2050, prognostiziert die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V., soll die Zahl voraussichtlich auf 139 Millionen Menschen steigen.
Der Welt-Alzheimertag wurde 1994 von der Föderation „Alzheimer's Disease International“ gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen.
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