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Iserlohn.
Im Rahmen des Transatlantikprogramms der Bundesrepublik Deutschland und unter Beteiligung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, des Auswärtigen Amtes und des NRW-Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz läuft seit Mai 2016 ein internationales Klimaschutz-Austauschprojekt mit kommunalen Partnern. Im Zentrum des von der Universität Minnesota initiierten Projektes unter dem Titel „Climate-Smart Municipalities“ stehen jeweils fünf Gemeinden in Minnesota und NRW, die als “Städtepaare” klimaschutzrelevante Energieprojekte umsetzen wollen (Saerbeck und Morris, Münster und Rochester, Arnsberg und Warren, Siegen und Duluth sowie Iserlohn und Elk River).
Das Projekt knüpft an die positive Bilanz der Klimakonferenz COP21 in Paris an und setzt auf die Kommunen als Schlüsselelemente bei der Bewältigung der weltweiten Klimaherausforderung. Ziel dabei ist es, zu zeigen, dass Klimaschutz und Energiewende eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sind, dass integrative Ansätze funktionieren - unabhängig von Einwohnerzahl, lokaler Wirtschaftsstruktur und geographischer Lage - und dass nachhaltige Konzepte auch wirtschaftlichen Nutzen entfalten. Dabei ist die Zusammenarbeit von Akteuren aus allen Ebenen gefragt: Bürger, Kommunen, Ministerien, Parlament, Wirtschaft und Wissenschaft.
Durch die Anbindung der fünf „Städtepaare“ an Forschungskapazitäten von Universitäten in Minnesota und NRW soll ein Wissenstransfer ermöglicht werden und die Umsetzung spezifischer Lösungen soll beschleunigt werden. Passende Kooperationspartner aus der Privatwirtschaft jeweils vor Ort sollen die wichtige Rolle von Wirtschaft und Industrie sichtbar machen. Konkret geht es um Konzepte zur Kraft-Wärme-Kopplung, zu Energie- und Abfallverwertung und Energie und Landwirtschaft. Mit entsprechender Öffentlichkeitsarbeit und über Kommunikatonsstrategien sollen Bürger, Schüler, Studenten und die jeweilige regionale Öffentlichkeit eingebunden werden.
Vor diesem Hintergrund steht der derzeitige Besuch einer Expertendelegation aus Minnesota (18. bis 25. Juni). Nach einem offiziellen Empfang der amerikanischen Gäste mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kommunen am Dienstagabend (20. Juni) geht es im Anschluss um die individuellen Arbeitsprogramme der fünf Städtepaare.
Bei einem Pressegespräch am Mittwoch, 21. Juni, bestand Gelegenheit, mit Calvin Portner und Amanda Bednar zwei der Kooperationspartner der Iserlohner Partnergemeinde Elk River näher kennen zu lernen: Calvin Portner ist Stadt-Administrator (Stadtdirektor) von Elk River und verantwortlich für 150 Mitarbeiter. Der Ort liegt zirka dreißig Kilometer nordwestlich von Minneapolis und wird als Minnesota´s "Energy City" bezeichnet, da er sich einen Namen gemacht hat durch den Einsatz von erneuerbaren Energien und energieeffizienten Produkten. Amanda Bednar ist Umwelt-Koordinatorin für die Stadt Elk River und verantwortlich für verschiedene kommunale Initiativen. Unter anderem leitet sie ein Nachhaltigkeitsprojekt für Jugendliche.
Die Gäste sowie ihre Iserlohner Kooperationspartner, Ulrike Badziura, Leiterin der Abteilung Umwelt- und Klimaschutz der Stadt Iserlohn, und Thomas Armoneit, Bereichsleiter technisches Management der Stadtwerke Iserlohn, erläuterten ihre Zusammenarbeit im Rahmen des auf drei Jahre angelegten Projektes, bei dem sie Ernergieeffizienz- und Klimaschutzprojekte austauschen und voranbringen wollen.
Konkret will zum Beispiel Elk River das Thema Elektromobilität weiter ausbauen und kann von den Erkenntnissen und Erfahrungen des in diesem Bereich “fortgeschritteneren” Iserlohn Nutzen ziehen. Auch die in Deutschland längst gegenwärtige LED-Technik bei der Straßenbeleuchtung ist in den USA noch Neuland und daher von großem Interesse bei den Gästen. Und auch in Iserlohn kann man von dem “Feedback” und dem Wissen der “Energy City” profitieren. Der Austausch ist also gegenseitig.
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Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:
Empfang der Delegation aus Minnesota / USA
Gruppenfoto beim offiziellen Empfang der amerikanischen Gäste (20. Juni) mit Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens und Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kommunen.
Treffen mit Gästen aus Elk River / Minnesota
Thomas Armoneit, Bereichsleiter technisches Management der Stadtwerke Iserlohn, Amanda Bednar und Cal Portner aus Elk River und Ulrike Badziura, Leiterin der Abteilung Umwelt- und Klimaschutz der Stadt Iserlohn (v.l.), erläuterten bei einem Pressegespräch (21. Juni) ihre Zusammenarbeit im Rahmen des auf drei Jahre angelegten Projektes „Climate-Smart Municipalities“.
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