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Pressemitteilung vom 30.06.2017
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Ökologische Umgestaltung des Lösseler Baches beginnt
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Iserlohn.

Im Rahmen ihres Gewässerentwicklungskonzeptes beginnt die Stadt Iserlohn in der kommenden Woche in einem ersten Teilabschnitt mit der ökologischen Umgestaltung des Lösseler Baches. Dieser Bereich erstreckt sich von der Ortschaft Lössel im Süden bis hin zur Hofanlage Saatweg 46 im Norden.

Ziel der Maßnahme ist es zum einen, die ökologische Längsdurchgängigkeit des Gewässers für Fische und Kleinstlebewesen herzustellen. Zum anderen steht der Schutz der vorhandenen Bebauung in der „Saat“ vor Hochwasser im Vordergrund.

In dem jetzt anstehenden Bauabschnitt wird der Lösseler Bach auf einer Länge von zirka 700 Metern naturnäher umgestaltet. Dabei werden vorhandene Absturzbauwerke entfernt und durch Sohlgleiten aus Steinschüttungen ersetzt. Des Weiteren wird die Bachsohle deutlich erweitert, sodass die Querschnitte im Sohlbereich anschließend Breiten zwischen zwei und zehn Metern aufweisen. So entstehen im Lösseler Bach sogenannte Retentionsbereiche, die dem Gewässer Überflutungsflächen bei stärkeren Regenereignissen und Raum zur natürlichen Entwicklung bieten. Die Böschungen werden abgeflacht, erhalten wechselnde Neigungen und werden mit heimischen Gehölzen bepflanzt. Durch den Gewässerausbau wird die Durchgängigkeit wieder hergestellt und das ökologische Potenzial des Lösseler Bachs gegenüber dem bisherigen Zustand deutlich aufgewertet.

Die Stadt Iserlohn hat die Firma Geschw. Balter aus Losheim mit der Ausführung der Arbeiten beauftragt. Im Rahmen der Maßnahme wurde bereits die ehemalige Fischzuchtanlage in großen Teilen zurückgebaut und im Baufeld vorhandene Sträucher und Bäume wurden zurückgeschnitten. In den kommenden Tagen wird zunächst das Baufeld vorbereitet. Die Erd- und Gewässerbauarbeiten beginnen  voraussichtlich ab Montag, 3. Juli. Geplant ist eine Bauzeit von vier Monaten.

Den Beschluss zur Vergabe der Arbeiten fasste der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung in seiner Sitzung im Mai. Die Maßnahme wird durch die Bezirksregierung Arnsberg gefördert.

Im Zuge der Arbeiten kann es zu Behinderungen und Beeinträchtigungen des Straßen- und Fußgängerverkehrs kommen. Die Stadt Iserlohn bittet um Verständnis für die nicht zu vermeidenden Behinderungen.

Ansprechpartnerin im Iserlohner Rathaus ist Anne Feuerborn vom Bereich Infrastruktur, Abteilung Stadtentwässerung, unter Telefon 02371 / 217-2722, E-Mail:  anne.feuerborn@iserlohn.de.



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