„Eine erfreuliche Nachricht für Hanau“
Erste Vorbereitungsarbeiten für nordmainische S-Bahn ab 2020
Als überaus erfreuliche Nachricht für die Hanauer Pendler haben Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Stadtrat Thomas Morlock die jüngsten Äußerungen zum Bau der nordmainischen S-Bahn aus dem Hessischen Verkehrsministerium bezeichnet. „Die Tatsache, dass man dort einen derart detaillierten Zeitplan präsentiert hat, deuten wir als klaren Beleg dafür, dass die S-Bahn kommen wird“, kommentiert OB Kaminsky und Morlock ergänzt, dass es offenbar nicht länger „um die Frage dreht, ob und wann diese Verkehrsanbindung kommt, sondern nur noch um eine Abstimmung in den Details“.
Gleichzeitig gehen OB und Stadtrat davon aus, dass die von Hanau geforderten Verbesserungen im Lärmschutz nicht länger strittig sind, sondern umgesetzt werden. „Auch wenn uns sehr daran gelegen ist, dass dieses ÖPNV-Projekt so schnell wie möglich Realität werden kann, halten wir an unseren Forderungen in puncto Lärm- und Erschütterungsschutz im Interesse der Menschen, die entlang der rund sechs Kilometer langen neuen Trasse leben, fest“, macht Morlock deutlich.
Das hessische Verkehrsministerium hatte dieser Tage gemeinsam mit Vertretern der DB Netz AG, des Rhein-Main-Verkehrsverbundes, der Stadt Frankfurt und weiteren Vertretern aus Politik und Wirtschaft im Anschluss an eine Sitzung des „Runden Tisches Nordmainische S-Bahn“ erklärt, dass das Projekt im Zeitplan sei und mit dem Startschuss für die Hauptbaumaßnahme für 2022 zu rechnen ist. „Für uns ergibt sich daraus, dass bereits ab 2020 in Hanau die ersten baulichen Maßnahmen als Vorbereitungen für den späteren Bau der Trasse beginnen“, kündigt Morlock als der für Verkehr zuständige Stadtrat an. Er erläutert, dass es hier hierbei um eine erforderliche Unterführung am derzeitig noch schienengleichen Bahnübergang in der Frankfurter Landstraße handelt.
Welche Bedeutung die nordmainische S-Bahn für die Brüder-Grimm-Stadt hat, belegen die Zahlen auf eindrucksvolle Weise. Rund 35.000 Menschen, die nach Hanau einpendeln, sowie zusätzlich 20.000 Auspendler sorgen nach den Worten von Morlock schon heute schon für erhebliche Kapazitätsprobleme in den Regionalzügen von und nach Hanau. „Die Nordmainische S-Bahn ist mehr als überfällig, um die heute erforderliche Mobilität der Arbeitnehmer sicherzustellen.“ Denn die Zahl der Arbeitsplätze mit derzeit rund 45.000 im Stadtgebiet steige erfreulicherweise kontinuierlich weiter.
Der Bau der Nordmainischen S-Bahn ist seit Jahrzehnten geplant und seit vielen Jahren eine Forderung der Stadt Hanau. Mit dem Bau verkürzt sich die Fahrtzeit von Hanau nach Frankfurt/Stadtmitte auf ungefähr 20 Minuten. Ziel ist, zusätzlich zu den bisherigen beiden Gleisen zwischen Frankfurt-Ost und Hanau-Hauptbahnhof zwei neue entstehen zu lassen, damit die S-Bahn auch über das Gebiet der Nachbarstadt Maintal verlaufen kann.
Pressekontakt: Stadt Hanau, Güzin Langner, Telefon 06181/295-929
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