Fledermäuse, Raderlebnistour, Wildpferde-Beobachtung und Kartoffelfest - abwechslungsreiches Septemberprogramm des Umweltzentrums Hanau
Das Umweltzentrum Hanau bietet im September ein umfangreiches Herbstprogramm. Dieses zielt vor allem auf Familien ab. Anmeldungen für alle Veranstaltungen sind per Mail unter umweltzentrum@hanau.de möglich.
Den Fledermäusen auf dem Naturschutzgebiet Campo Pond lässt sich live am Freitag, 15. September, von 18.30 bis 20.30 Uhr nachspüren. Wo die Przewalski-Wildpferde leben, ist auch ein idealer Platz zum Gedeihen von zahlreichen Tieren und Pflanzen. Mannigfaltige Blüten durch den mageren Boden locken viele Insekten an. Diese wiederum sind das Futter für die Fledermäuse: Kleines Mausohr, Kleiner Abendsegler oder Zwerg-Fledermaus. Diese wunderlichen Namen tragen die unterschiedlichen Arten, die im Naturschutzgebiet leben. Mit dem „Batdetektor“ können die Fledermäuse gehört und auch in der Art unterschieden werden. Ihre Lieblings- und Hauptspeise sind Mücken. Daher sollten die Fledermaus-Fans lange Kleidung tragen.
Eine Fahrrad-Erlebnistour für Familien über eine Teilstrecke des Grünen Rings steht am Samstag, 23. September, von 15 bis 18 Uhr auf dem Programm. Start ist in Hanau-Wilhelmsbad, um von dort aus nach Mittelbuchen zu gelangen. Zwischendurch gibt es interessante Rätsel zu den Lebensräumen der unterschiedlichen Tiere und Pflanzen zu lösen. Zeit für ein Picknick ist am Nachmittag vorgesehen. Daher sind entsprechende Lebensmittel zum Verzehr und eine Decke mitbringen.
Auf dem Weg rund um die Przewalski-Wildpferde lassen sich am Sonntag, 24. September, von 14 bis 17 Uhr vier Lebensräume für Tiere und Pflanzen erkunden. Die Wildpferde leben nicht nur auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz, sondern pflegen gleichzeitig den dort vorhandenen „Sand-Mager-Rasen“. Der ist ein einzigartiger Lebensraum für Heuschrecken, Wildbienen und Pflanzen wie die Sandstrohblume und das Silbergras. Strategien, welche die Tiere und Pflanzen zum Überleben auf der bis 37 Grad heißen Fläche entwickelt haben, die Lebensräume von Fuchs, Hase, Fledermaus und Rehwild sind auf dem Rundweg zu sehen.
Ebenfalls am Sonntag, 24. September, steigt im Garten des Umweltzentrums Hanau von 15 bis 18 Uhr ein Kartoffelfest nach dem Motto „Kartoffeln ernten – wie zu Omas Zeiten!“ Dazu nehmen Familien Grabgabel und Schaufel in die Hand und bergen aus dem Kartoffelbeet mit Überraschungen unterschiedliche Sorten. Bamberger Hörnchen und weitere wunderliche Namen haben die Kartoffeln, die zu finden sind. Solange die Kartoffeln dann im Lagerfeuer garen, bereiten die Teilnehmenden gemeinsam einen leckerer Quark mit Kräutern aus dem Kräuterbeet zu. Spiele und Informationen zur beliebten Knolle der Deutschen runden das Fest ab.
Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266
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