Waldpflege-Arbeiten an der Feuerbachstraße dienen der Sicherheit für direkt angrenzende Wohngrundstücke
In den nächsten Tagen müssen Anwohnerinnen und Anwohner an der Feuerbachstraße mit Waldpflege-Arbeiten hinter ihren Waldrand-Grundstücken rechnen. Im Rahmen einer Durchforstung des Stadtwaldes und abgestimmt mit der Stadt soll der Waldrand so stabilisiert werden, dass die direkt ohne Sicherheitsabstand am Waldrand erschlossenen Grundstücke gegen Windwurfschäden gesichert werden. Das gilt insbesondere für die Wohnhäuser.
Wie das Forstamt Hanau-Wolfgang mitteilt, wird dazu zunächst ein Maschinenarbeitsweg, eine sogenannte Rückelinie, parallel zur Wohnbebauung angelegt. „Unser Ziel ist ein vielfältig aufgebauter Waldrand mit einzelnen standsicheren Einzelbäumen“, führt Produktionsleiter Stefan Brinkmann aus. Der zuständige Revierförster Olaf Gold ergänzt: „Die Entwicklung hin zu kräftigen, vitalen Einzelbäumen dauert mindestens 20 Jahre.“
Um dies zu erreichen, sind zukünftig alle vier bis fünf Jahre Waldrand-Pflegearbeiten notwendig. Die geplanten Auflichtungen ermöglichen die vermehrte Ansiedlung von Sträuchern. Das dient allgemeinen die Artenvielfalt zu erhöhen.
Die Durchforstung umfasst auch den angrenzenden Kiefernwald und soll in der ersten Novemberwoche beginnen. Die mit der Holz-Vollerntemaschine, dem sogenannten Harvester, gefällten Bäume werden an regionale Holzverarbeitungsunternehmen zur Weiterverarbeitung verkauft.
„Mit diesen Pflegearbeiten sorgt das Forstamt Hanau-Wolfgang für Verkehrssicherheit und eine ökologische Aufwertung des Waldrandes“, dankt Stadtrat Thomas Morlock für den Einsatz im Sinne der Stadt als Waldbesitzerin.
Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266
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