Hanauer Nachhaltigkeitspreis: Neue Ausschreibung für 2018
Zum zweiten Mal lobt der Fachbereich Nachhaltige Strategien der Stadt Hanau für 2018 einen Nachhaltigkeitspreis aus. Er ist mit 7000 Euro dotiert, aufgeteilt in 6000 Euro für einen Jury- und 1000 Euro für einen Publikumspreis. Die Einreichfrist für Vorschläge von jedermann für beide Kategorien ist bis 31. Januar 2018 möglich. Per Mausklick kann vom 16. Februar bis zum 31. März 2018 über die städtische Internetseite www.nachhaltigkeitspreis.hanau.de abgestimmt werden, wer am ehesten für den Publikumspreis in Frage kommt.
Gesucht werden soziale, ökologische und zukunftsorientierte Projekte, die in Hanau und im Main-Kinzig-Kreis erfolgreich beendet wurden beziehungsweise neu geplant sind. Bei Rückfragen hilft der Fachbereich Nachhaltige Strategien unter der Telefonnummer 06181/3049148.
Was aus den Projekten der Gewinner des Nachhaltigkeitspreises 2017 geworden ist, gehörte als Programmpunkt zu einer öffentlichen Veranstaltung im Brockenhaus. Die Hanauer Lindenauschule gewann im vorigen März mit ihrem Projekt des Bäumepflanzens und Apfelkelterns im eigenen Gartren den Jurypreis, die Eugen-Kaiser-Schule mit ihren "Grünen Lernlandschaften" den Publikumspreis.
Bei dieser Startveranstaltung für Bewerbungen um den Nachhaltigkeitspreis 2018 ergänzten zwei interessante Referate das Programm. Zunächst gab Jutta Nothacker, Geschäftsführerin der Stiftung Flughafen Frankfurt/Main, einen Überblick über „Vielfalt und Nachhaltigkeit im Rhein-Main-Gebiet“. Die Stiftung fördert jedes Jahr zahlreiche Projekte von Schulen, Vereinen und Institutionen zu den Themen Umwelt, Soziales und Kultur. Dazu gehört ein Methodentraining und gezieltes wissenschaftliches Forschen im Naturschutzgebiet bei den Przewalski-Urwildpferden in Hanau, angestoßen vom städtischen Umweltzentrum. Dabei entsteht eine Kartierung und Darstellung der wertvollen Lebensräume dort. Die Stiftung ist an weiteren Projektanträgen interessiert.
Samuel Waldeck, Geschäftsführer der Firma Shift-Phones, und sein Bruder Carsten stellten ihr Geschäftsmodell „Das faire Handy aus Hessen“ vor. Dabei vereinen sich soziale Arbeitsbedingungen mit einer Finanzierung aus Crowdfunding und einem fairen Rohstoffverbrauch im Sinne der sich entwickelnden Länder. Die Handys des nordhessischen Start-Up-Unternehmens sind laut Waldeck leicht zu reparieren, langlebiger und preisgünstiger als die Konkurrenz, zudem gut designt und hierzulande technologisch entwickelt.
Sponsoren für den Nachhaltigkeitspreis der Stadt sind das Hanauer Unternehmen Umicore und die Sparkasse Hanau. Beide, schon seit längerem Netzwerkpartner des städtischen Umweltzentrums in Sachen Bildung für Nachhaltige Entwicklung, sichern die Finanzierung des Nachhaltigkeitspreises über drei Jahre.
Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266
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