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Hanau, 08. Dezember 2017
Richtfest von Investor Zoubek im denkmalgeschützten I-Bau neben dem Klinikum Hanau zusammen mit dem OB

Dieses Projekt macht allen Beteiligten Freude, nicht zuletzt dem Klinikum Hanau.“ Oberbürgermeister Claus Kaminsky meinte damit die Modernisierung des denkmalgeschützten I-Baus an der Nordost-Ecke des Krankenhausgeländes. Dort hat Jürgen Zoubek, neuer Inhaber des Gebäudes, jetzt Richtfest gefeiert zusammen mit Professor Dr. Hans Michael Ockenfels, der mit der Klinik für Dermatologie und Allergologie am Mühltorweg endlich mehr Platz findet als bisher.

Das Stadtbild-prägende Gebäude wurde in den 1930er Jahren im sogenannten Internationalen Stil erbaut und nach 1945 wieder aufgebaut. Stiltypisch ist der Einsatz höhendifferenzierender, an den Ecken abgerundeter Baukuben sowie von Bullaugenfenstern.

Diese Elemente haben die Sanierungsarbeiten unter der Regie von Zoubek bereits nach außen deutlich akzentuiert. Wer durch den Mühltorweg fährt, sieht ein hell verputztes Gebäude mit neuen Fenstern, geschmückt mit einem Weihnachtsbaum in der Mitte vor dem Kulturdenkmal. Das Richtfest fand im Innern des ehedem als Infektionsbau bezeichneten Hauses statt, wo die Bauarbeiten in vollem Gang sind.

Zoubek bekundete, dass seine Familie eine enge Bindung zum Klinikum habe, den dort sei er genauso wie die drei Kinder der Familie zur Welt gekommen. Der I-Bau im Besonderen sei ihm ans Herz gewachsen, weil er für ihn „architektonisch unglaublich viel Flair“ ausstrahle. Dieses Gebäude „wieder optisch ins Leben zu rufen“, sei „eine große Herausforderung und gleichzeitig eine Ehre als Hanauer Bürger in meiner Heimatstadt“.

Zunächst hatten Stadt und Klinikum Hanau den I-Bau im vorigen Frühjahr an die Unternehmensgruppe Dr. Aldinger & Fischer verkauft. Von der wiederum hat Zoubek ihn wenige Monate später übernommen. Geplant ist ein Medizinzentrum, welches das Angebot des benachbarten städtischen Klinikums ergänzen soll. Investor Zoubek, der in den Umbau rund 7 Millionen Euro investiert, will die Immobilie an Fachärzte vermieten, die eng mit dem Klinikum in Verbindung stehen. Dazu gehört auch die neurochirurgische Gemeinschaftspraxis Dres. Ritzel und Hübner, die aus Räumen des Klinikums in den I-Bau wechselt.

Zoubek bedankte sich beim anwesenden Klinik-Geschäftsführer Volkmar Bölke dafür, dass der für das städtische Krankenhaus sicher nicht einfache Baustellenverkehr reibungslos verlaufen könne. Er meinte, in der bisherigen Bauzeit von zwei bis drei Monaten sei schon viel erreicht worden. Sein Ziel sei, das Gebäude bis zum kommenden Sommer bezugsfertig zu haben.

OB Kaminsky meinte an dieser Stelle, er nehme Zoubek beim Wort. Als verlässlich habe sich der Bauherr schließlich auch erwiesen, als er jetzt dem Wunsch aus dem Rathaus nach einem schmückenden Weihnachtbaum am Eingang des I-Baus nachgekommen sei.

Der Oberbürgermeister erklärte, dass die Stadt Hanau aufgrund der Finanzlage selbst nicht imstande gewesen sei das denkmalgeschützte Gebäude zu sanieren. Diese Investition trage zur weiteren baulichen Modernisierung des Klinikums bei, wofür dieses in den nächsten Jahren noch einiges an Geld ausgeben müsse.

Mit dem sanierten I-Bau entstehe „ein Glanzstück im Stadtbild“. Ausgangspunkt für diese Entwicklung sei der immer wieder von Prof. Ockenfels geäußerte Wunsch gewesen seine Hautklinik auf dem Krankenhausgelände auszubauen. Das sei nun möglich, was umso erfreulicher sei, weil Ockenfels weit über die Grenzen Hanaus hinaus viel zum guten Ruf des städtischen Klinikums beitrage. Dieses wiederum habe die Zeiten roter Zahlen hinter sich, meinte der OB voller Zuversicht.

 

 

 

 

    



Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266




Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

I-Bau 1
Im Inneren des Gebäudes sind die Bauarbeiten voll im Gang, unterbrochen vom Richtfest, das OB Kaminsky zusammen mit Investor Jürgen Zoubek und Hauptmieter Prof. Dr. Michael Ockenfels (von links) mit vielen Gästen feierte.


I-Bau 2
Optimistisch mit Blick auf die Zukunft des I-Baus: Ockenfels, Kaminsky und Zoubek (von links).



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