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Iserlohn.
Die Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf (Baarstraße 220 – 226) in Iserlohn ist die erste Station einer Wanderausstellung, in der das Netzwerk WasserEisenLand über die bedeutendsten Industriedenkmäler und -museen Südwestfalens informiert.
Sauerland und Siegerland zählen heute zu den erfolgreichsten und modernsten Industrieregionen überhaupt. Seit Jahrhunderten wird hier Technik- und Wirtschaftsgeschichte geschrieben. Von dieser Vergangenheit zeugen mehr als 350 einzigartige Industriedenkmäler und -museen. Der Verein WasserEisenLand mit Sitz in Hagen unterstützt diese und bietet seinen Mitgliedern ein Forum für den Erfahrungsaustausch, bündelt historischen, denkmalpflegerischen, touristischen und unternehmerischen Sachverstand und unterstützt sie mit zentralen Marketingmaßnahmen.
Im Europäischen Kulturerbejahr 2018 macht WasserEisenLand mit der Wanderausstellung auf die zwanzig wichtigsten industriehistorischen Attraktionen Südwestfalens aufmerksam. Die Ausstellung, die auf Initiative von Gerd Schäfer, Vorstandsmitglied des Vereins und Leiter der städtischen Museen Iserlohn, entstanden ist, besteht aus großformatigen Tafeln, die innen oder im Freien aufgestellt werden können und in Wort und Bild über die überregional bekannten Attraktionen informieren.
Die zwanzig standortbezogenen Tafeln werden ergänzt durch eine einleitende Text-Bild-Infotafel über das Netzwerk WasserEisenLand und eine weitere Tafel mit einer Karte Südwestfalens, auf der die vorgestellten Standorte markiert sind.
Gestern (5. April) stellten Jochen Köhnke, Leiter des Ressorts Kultur, Migration und Teilhabe der Stadt Iserlohn, Stephan Sensen, Vorsitzender von WasserEisenLand und Leiter der Museen des Märkischen Kreises, sowie Gerd Schäfer die Ausstellung vor.
Folgende Technikdenkmäler und -museen werden dargestellt: Südsauerlandmuseum, Attendorn, Geschichtsmuseum, Lüdenscheid Westfälische Salzwelten, Bad Sassendorf LWL-Industriemuseum Henrichshütte, Hattingen Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf Stadtmuseum Haus Hövener, Brilon Bergbaumuseum des Kreises Altenkirchen Luisenhütte, Balve-Wocklum Museen Burg Altena Möhnetalsperre, Möhnesee-Günne Deutsches Drahtmuseum, Altena Sauerländer Besucherbergwerk, Bestwig-Ramsbeck DampfLandLeute-Museum, Eslohe Stadtmuseum Iserlohn Felsenmeer, Hemer-Sundwig Museum Wendener Hütte LWL-Freilichtmuseum Hagen Museum Wilnsdorf Technikmuseum Freudenberg LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall, Witten
Die Ausstellung, die später in oder an anderen WasserEisenLand-Standorten zu sehen sein wird, wurde gefördert vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (Infos: Dr. Jens Ferber, ferber@hagen.ihk.de, oder www.wassereisenland.de).
In der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf sind alle Schautafeln der Wanderausstellung im Freien ausgestellt. Sie sind noch bis zum 22. April zu sehen, bevor die Ausstellung beim Museum Wendener Hütte Station macht.
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WasserEisenLand-Wanderausstellung
Stellten die WasserEisenLand-Ausstellung im Iserlohner Barendorf vor: Stephan Sensen, Vorsitzender von WasserEisenLand und Leiter der Museen des Märkischen Kreises, Jochen Köhnke, Leiter des Ressorts Kultur, Migration und Teilhabe der Stadt Iserlohn und Gerd Schäfer, Vorstandsmitglied des Vereins und Leiter der städtischen Museen Iserlohn (von rechts) sowie weitere Mitglieder des Vereins.
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