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17. April 2018
Brandschutzerziehung: Landesförderung für Projekt der Hanauer Feuerwehr an der Fröbel-Schule
„Wo holt die Feuerwehr Wasser her, wenn es keinen Hydranten gibt?“, fragt Karlheinz Ladwig in die Runde. Als unter den Schülern der Friedrich-Fröbel-Schule die Antwort klar ist, bittet der Hanauer Feuerwehrmann um eine Schätzung, wie viel Liter Wasser wohl in das Löschfahrzeug auf dem Schulhof passen. Damit es begreiflicher wird, zählt der Brandschutzerzieher zwölf junge Menschen durch und sagt, sie alle könnten mit der entsprechenden Menge jeweils in einer vollen Wanne baden. Dann lässt sein Kollege Alberto Zorilla die Kinder Feuerwehrschläuche ausrollen, verbunden mit dem Tipp: „Macht es wie beim Bowling.“ All das sind Szenen aus einer Schuleinheit Brandschutzerziehung der Hanauer und Maintaler Feuerwehr.
Anlass ist die Übergabe eines Landesförderbescheids im Rahmen des neu aufgelegten Projekts „Mehr Feuerwehr in die Schule“. Die Fröbel-Schule der Stadt Hanau in Maintal ist die zweite in Hessen, die in den Genuss der 5000 Euro kommt. Staatssekretär Werner Koch vom Hessischen Innenministerium übergibt den Bescheid an Hanaus Bürgermeister Axel Weiss-Thiel, an den Leiter der Feuerwehr Hanau Peter Hack und Schulleiterin Elisabeth Görgen. Koch würdigt die vorbildliche Feuerwehrarbeit an der Friedrich-Fröbel-Schule.
Hanaus Schuldezernent Weiss-Thiel unterstreicht, dass die Stadt den behinderten Schülern der Friedrich-Fröbel-Schule Brandschutzerziehung ebenso zugutekommen lasse wie anderen Schulen. Ein Ziel sei dabei auch, Nachwuchs für die Feuerwehren zu gewinnen.
Die regelmäßige, unentgeltliche Zusammenarbeit mit der Friedrich-Fröbel-Schule erfolge zusammen mit der Maintaler Wehr schon seit Jahren, betont Hanaus Feuerwehrchef Hack. Zusätzlich sei ein Kooperationsvertrag mit Rektorin Görgen geschlossen worden, um in den Genuss des Landesfördergelds zu kommen. Die vom Innenministerium bewilligten 5000 Euro sind vorgesehen für eine spezielle Notruf-Telefonanlage für Menschen mit Behinderungen, für das Entwickeln und Produzieren eines Flucht- und Rettungswegspiels, ein sogenanntes Rauchhaus mit Beamer und Laptop sowie Verbrauchsmaterial wie Malbücher. Mit dem Rauchhaus erklären die Feuerwehrleute den Kindern anhand eines Modells spielerisch, wie sich bei Feuer Rauch ausbreitet und wie sie sich dabei zu verhalten haben.
Das Projekt in der Friedrich-Fröbel-Schule läuft bis zu den diesjährigen Sommerferien alle zwei Wochen in jeweils zwei Schulstunden – die Ferien ausgenommen. Lernorte sind die Schule selbst, ebenso die Hauptfeuerwache Hanau und im Maintaler Stadtgebiet. Daher war bei der Bescheid Übergabe auch Maintals Stadtbrandinspektor Andreas Matz zugegen.
Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266
Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:
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Gruppenbild mit Innen-Staatssekretär Werner Koch (Bildmitte links, mit Urkunde)
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Brandschutzerziehung 1
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Feuerwehrleute und Schulkinder simulieren den Brandfall.
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Brandschutzerziehung 2
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Wie beim Bowling, so sollen die Kinder den Feuerwehrschlauch ausrollen.
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Brandschutzerziehung 3
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