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Iserlohn.
Rund achtzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Iserlohn trafen sich am Montag (14. Mai) nach Dienstschluss vor dem Rathaus zu einer Feierabendwanderung. Die Aktion wurde vom Sauerländischen Gebirgsverein anlässlich des „Tages des Wanderns“ initiiert.
Der „Tag des Wanderns“ wurde deutschlandweit erstmalig am 14. Mai 2016 in Berlin vorgestellt, um an die Gründung des Verbands der Deutschen Gebirgs- und Wandervereine in Fulda an jenem Tag im Jahr 1883 zu erinnern. Der Deutsche Wanderverband, dessen Vizepräsident Landrat a.D. Aloys Steppuhn ist, rief seinerzeit seine Mitgliedsvereine dazu auf, besondere Wanderaktivitäten in ihren Vereinsgebieten durchzuführen. Zum diesjährigen „Tag des Wanderns“ nahm de SGV die Gelegenheit wahr, in Iserlohn, der deutschen Wanderhauptstadt 2001/2002, das „Feierabend-Wandern“ anzuregen. In Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens und Personalrat Christoph Bühner, beide selbst Mitglieder im SGV, fanden sie Unterstützer bei der Stadt Iserlohn.
Zum Start dieses neuen SGV-Angebotes wurde das „Feierabend-Wandern“ zunächst auf die Mitarbeiter der Verwaltung der Stadt Iserlohn beschränkt. Zukünftig soll es aber als regelmäßige Aktivität für alle Berufstätigen in Iserlohn angeboten werden, um zum Beispiel tagsüber überwiegend am Computer bzw. Bildschirm aber auch in anderen Tätigkeiten arbeitenden Menschen die Möglichkeit zu bieten, durch Bewegung in freier Natur Körper und Geist aufzufrischen. Als Partner konnte die AOK gewonnen werden. Mit seinem neuen Wanderangebot möchte sich der SGV den aktuellen Herausforderungen einer zusehends technisierten Gesellschaft stellen und neue Wanderfreunde gewinnen.
Am Montagabend konnten die städtischen Wanderer zwischen zwei von den Wanderexperten des SGV geführten Strecken über zirka eineinhalb, alternativ zweieinhalb Stunden mit Ziel Forsthaus Löhen im Lägertal wählen. Nach etwa einer halbstündigen Rast ging es zurück in die Innenstadt. Zusätzlich zur Erholung in der Natur erhielt jeder Teilnehmer in Anlehnung an die derzeit häufig diskutierte „Bienenproblematik“ eine sogenannte Samenkugel unter dem Motto „Kleine und große Wanderer geben ein Staatsbankett für Bienen und Insekten“. Die Samenkugeln wurden an sonnigen Plätzen auf der Streuobstwiese am Forsthaus Löhen in die Erde gesteckt und begossen.
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