Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 30. Juli 2018

Empfang der Internationalen Jugendbegegnung der Deutschen Kriegsgräberfürsorge

25 Jugendliche aus elf Ländern zu Besuch in Magdeburg

Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hat heute 25 Jugendliche aus der Ukraine, Italien, der Türkei, Ungarn, Polen, Rumänien, Lettland, Belarus, Deutschland, Russland sowie zwei geflüchtete Jugendliche aus Afghanistan im Alten Rathaus empfangen. Die Gruppe ist zwei Wochen in Magdeburg zu Gast und nimmt an einem Workcamp teil. Organisiert wird das Camp vom Landesverband Sachsen-Anhalt des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

 

Das Internationale Workcamp hat am 28. Juli begonnen und endet am 12. August. Während ihres Aufenthaltes nehmen die Jugendlichen an verschiedenen Workshops teil, besuchen Denkmäler und historische Stätte in Berlin und Magdeburg sowie die Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe bei Gardelegen. Darüber hinaus pflegen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gräber von Kriegsgefallenen auf dem Westfriedhof Magdeburg. Als abschließenden Höhepunkt werden die Ergebnisse des Kunstworkshops des Workcamps vom 10. bis zum 31. August in der Stadtbibliothek ausgestellt.

 

Im Mittelpunkt des Workcamps steht erneut die weitere Gestaltung des Friedensdenkmals „Peace Monument – Floris Pax“. Dieses soll in den kommenden zwei Jahren fertiggestellt werden. Anschließend erhält das Denkmal einen Platz im Elbauenpark Magdeburg. Bei dem Entstehungsprozess haben bis zur Fertigstellung mehr als 2.000 Menschen unterschiedlicher Herkunft mitgewirkt.

 

Bereits zum vierten Mal in Folge reisen Jugendliche im Rahmen der Internationalen Jugendbegegnung nach Magdeburg und beschäftigen sich mit der europäischen Geschichte. Im Fokus steht die gemeinsame Auseinandersetzung mit vergangenen Kriegen und Gewaltherrschaft. Die Jugendlichen sollen sich zudem an aktuell politischen Diskussionen beteiligen und in einen interkulturellen Austausch treten.

 

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. des Landesverbandes Sachsen-Anhalt wurde 1919 gegründet und engagiert sich unter anderem für das Weitertragen des Friedens- und Verständigungsgedankens in die nächste Generation. Der Verein verfolgt mit seiner Arbeit den Leitgedanken „Aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen“.




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