Städtisches Archiv endlich in neuen Räumen
Iserlohn.
Die “Alte Post” ist fertig und das städtische Archiv hat ein neues Zuhause gefunden. In nur zehn Monaten hat das Kommunale Immobilienmanagement der Stadt Iserlohn (KIM) das Gebäude komplett umgebaut und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Als am Montag Bürgermeister Klaus Müller die “Alte Post” offiziell an die Nutzer des Hauses (städtisches Archiv, Verbraucherberatung, City-Management. e. V. und Institut für Bildung) übergab, waren sich alle Anwesenden einig. Die “Alte Post” ist zu einem echten “Highlight” geworden. Das KIM und hier vor allem das “Kreativteam” Claudia Zawada und Silvia Ehm, durften sich über großes Lob freuen.
Der Rat der Stadt Iserlohn hatte im Dezember 2001 dem Kauf der “Alten Post” von der Kreishandwerkerschaft zugestimmt. Am 1. August 2002 wurde die Stadt Iserlohn dann Eigentümerin des Gebäudes. Damit konnte endlich eine Lösung für das städtische Archiv gefunden werden. Die bisherige Unterbringung im Rampelmannschen Haus hatte sich im Laufe der Jahre als völlig unzureichend erwiesen. Auch ließ die Statik des Gebäudes eine Erweiterung des Archivbestandes nicht mehr zu. Eine Vielzahl von Ideen wurden daraufhin verfolgt. So gab es sowohl die Überlegung, das denkmalgeschützte Gebäude mit Hilfe eines Neubaues zu erweitern, als auch Untersuchungen für eine unterirdische Magazinhaltung.
Nachdem das Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft die “Alte Post” Ende letzten Jahres an die Stadt übergeben hatte, konnte das Kommunale Immobilienmanagement der Stadt Iserlohn im Januar 2003 mit dem Umbau beginnen. Die Arbeiten sind jetzt abgeschlossen und die neuen Nutzer bereits eingezogen.
In der “Alten Post” befindet sich nun im 1. Obergeschoss das mit Rollregal-Anlagen ausgestattete Magazin des Archivs und eine Werkstatt. Das 2. Obergeschoss bietet neben den modernen Büros des Archivs einen großzügen Besucherraum für private Forschungen. Mit Hilfe der modernen Gebäudeleittechnik, die fachspezifisch temperierte Lagerräume schafft, der Fensterlüftung und den Ventilatoren, die eine optimierte Luftdurchströmung des Magazines ermöglichen, sowie einer zweiten lichtundurchlässigen Fensterebene, die das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes jedoch in keiner Weise einschränken, kann das Archivgut jetzt fachgerecht gelagert werden.
Neben dem Stadtarchiv haben auch die Verbraucher-Zentrale, der City-Management e. V. und das Institut für Bildung optimale Räumlichkeiten in der umgebauten “Alten Post” am Theodor-Heuss-Ring gefunden.
Ein Multifunktionsraum mit Multimedia-Ausstattung sowie eine angeschlossene Küche bieten Platz für verschiedenste Veranstaltungen. Der Multifunktionsraum ist computertechnisch mit dem Rathaus verbunden und ermöglicht einen direkten Zugriff auf das Netzwerk der Stadtverwaltung. Der Raum kann auch angemietet werden.
Beim Umbau wurde der frühere Haupteingang des alten Postgebäudes wieder geöffnet. Über eine Treppenanlage können die Besucher das Haus jetzt direkt vom Theodor-Heuss-Ring aus betreten. Sämtliche Geschossebenen sind durch eine neue Aufzugsanlage für alle Besuchergruppen erreichbar.
Die ehemalige Hauptpost entspricht nun in architektonischer, bautechnischer (Brandschutz, Barrierefreiheit) und informationstechnischer Hinsicht den heutigen Ansprüchen.
Die Umbaukosten betrugen 1,5 Mio. Euro.
|