Drei Künstlerinnen und ihre berühmten Männer im nächsten “Lila Salon” am 17. März
Iserlohn.
Drei Künstlerinnen und ihre berühmten Männer stehen im Mittelpunkt eines Dia-Vortrags im nächsten “Lila Salon” am Mittwoch, 17. März, 19.30 Uhr, im Varnhagenhaus in Iserlohn, Piepenstockstraße 21. Hierzu sind alle interessierten Frauen herzlich eingeladen. Der Eintritt kostet vier Euro und beinhaltet Getränke und einen kleinen Imbiss.
Um in der Beziehung mit einem Künstler nicht unterzugehen, mussten Paula Modersohn-Becker, Charlotte Berend-Corinth sowie Marianne von Werefkin einen Großteil ihrer Kraft in den Kampf um den Erhalt der eigenen Identität und um Gleichberechtigung investieren. Die Auseinandersetzung mit den männlichen Partnern und Konkurrenten - Otto Modersohn, Lovis Corinth und Alexej Jawlensky - verlangte ein Hinwegsetzen über männliche Vorurteile und, ebenso schwer, das Überwinden der eigenen anerzogenen Verhaltensmuster.
Die unterschiedlichen Lebenswege der drei Künstlerinnen der klassischen Moderne am Beginn des 20. Jahrhunderts sind Beispiele dreier Frauen, die mit einem Künstler verbunden waren und bewusst über ihre Rolle nachgedacht hatten. Ihr Leben bewegte sich zwischen Selbstbehauptung und Selbstaufgabe.
Referentin ist Dr. Birgit Schulte, stellvertretende Leiterin des Karl Ernst Osthaus-Museums in Hagen. Der Vortragsabend wird musikalisch begleitet.
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