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Iserlohn.
Im Stadtmuseum Iserlohn können sich jetzt Besucher im Ausstellungsbereich “Nadelindustrie” zusätzlich über ein Computerinformationssystem informieren. Die multimediale Präsentation enthält eine Vielzahl von Bildern, Dokumenten und Videosequenzen, die aus Platzgründen im Ausstellungsbereich nicht gezeigt werden können.
Bei der Entwicklung der Anwendung wurde insbesondere Wert auf die Bedienfreundlichkeit gelegt, so dass sich auch wenig geübte Nutzer am PC schnell zu recht finden. Das Design ist dezent und zurückhaltend, fördert so die Funktionalität und stellt das Thema in den Vordergrund. Interessant ist auch das eingebaute Quiz: Hier kann der Besucher sein Wissen in sechs unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden erproben. Die Fragen der einzelnen Stufen werden per Zufallsgenerator zusammengestellt.
Doch kann und soll der Einsatz dieses neuen Mediums die bisherigen Vermittlungsformen lediglich ergänzen. “Keinesfalls können Computerinformationssysteme die direkte Anschauung am authentischen Objekt oder die Museumsführung ersetzen. Das Iserlohner Stadtmuseum legt großen Wert auf die museumspädagogische Arbeit. Diese soll durch das rechnergestützte Informationssystem ergänzt werden”, erläutert Museumsleiter Gerd Schäfer.
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