Iserlohn.
Die Untersuchung der Bodenproben aus dem Umfeld des Sanierungs-Abrisses der ehemaligen Galvanik in der Altstadt hat ergeben, dass keine Verunreinigung mit Chrom VI statt gefunden hat. Dieses Ergebnis hat der von der Stadt Iserlohn beauftragte Gutachter von der Firma BRG aus Fröndenberg heute mitgeteilt. Die Stadt hatte die Bodenuntersuchungen in der letzten Woche in Auftrag gegeben, nachdem bekannt geworden war, dass die beauftragte Firma einen Tag ohne die unbedingt erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen gearbeitet hatte. Die Anwohner und die Leitung der benachbarten Kindertagesstätte wurden umgehend durch die Stadt informiert, da zu befürchten war, dass belastete Stäube durch Windverwehungen auf die angrenzenden Grundstücke gelangt sein könnten.
Diese Befürchtung hat sich glücklicherweise nicht bestätigt. Laut Gutachter wurden in den untersuchten Böden keine Chrom VI-Gehalte nachgewiesen. Ein Nachweis ist erst ab 0,5 Milligramm pro Kilogramm analytisch möglich. Dies bedeutet, dass der mit Sicherheitszuschlägen abgeleitete Grenzwert nach der Bundesbodenschutzverordnung für Kinderspielflächen von 10 Milligramm pro Kilogramm bei weitem nicht erreicht ist. Eine Gefährdung für den Menschen besteht auch bei Hautkontakt bzw. oralem Kontakt mit dem untersuchten Boden nicht. Weitere Untersuchungsschritte sind nicht erforderlich.
Die Kosten für die Bodenuntersuchungen wird die Stadt Iserlohn der Sanierungsfirma in Rechnung stellen.
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