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Iserlohn.
Einen Termin nach dem anderen gibt es zurzeit in Sachen Städtepartnerschaften: Erst kürzlich folgte Bürgermeister Klaus Müller einer Einladung der holländischen Partnerstadt Almelo und nahm dort an einer Gedenkfeier für die Toten der Kriege teil. In der nächsten Woche wird mit einem dreitägigen Veranstaltungsprogramm die neue Städtepartnerschaft mit der polnischen Stadt Chorzów offiziell begründet und gestern kehrten der Bürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden Hartmut Bogatzki und Peter Leye von einem zweitägigen Besuch aus der sächsischen Partnerstadt Glauchau zurück.
Klaus Müllers Amtskollege Oberbürgermeister Karl-Otto Stetter hatte die Iserlohner zu einer Städtepartnerschafts-Begegnung im Rahmen der Europawoche eingeladen. Ein Höhepunkt im Besuchsprogramm war die Übertragung des so genannten Wappenprivilegs an den Verein “Die Schönburger” e. V.
Dafür hat eine Glauchauer Künstlerin alle Stadtfahnen der sieben Partnerstädte Glauchaus angefertigt. In einer Feierstunde überreichten die Vertreter der Partnerstädte dann diese Stadtfahnen an den 1. Sächsischen Fahnenschwinger und Spielleute-Verein “Die Schönburger”. Der Verein wird in Zukunft bei all seinen Auftritten die Fahnen mit sich führen. “Die Schönburger” sind die einzigen in den neuen Bundesländern, die in der Sportart des Fahnenschwingens bundesweit erfolgreich sind. Sie sind mehrfacher Sachsenmeister und vielfacher Vizemeister in Baden-Württemberg. In 2006 wird der Verein die Deutsche Meisterschaft im Fahnenschwingen in Glauchau ausrichten.
Außerdem standen auf dem Besuchsprogramm eine Podiumsdiskussion über Fragen der EU-Erweiterung und eine Werksbesichtigung beim größten Arbeitgeber des Freistaates Sachsen: Das VW-Werk Mosel in der Glauchauer Nachbarstadt Zwickau mit 7100 Mitarbeitern und einem Investitionsvolumen von 1,8 Milliarden Euro.
Mit den Vertretern der verschiedenen Fraktionen im Rat der Stadt Glauchau führten die Iserlohner Gespräche über kommunalpolitische Themen. “Die Glauchauer haben sich sehr über unseren Besuch gefreut und senden viele herzliche Grüße an alle Iserlohner,” berichtet Bürgermeister Klaus Müller. Dafür, dass die Beziehungen zur Partnerstadt Glauchau nicht nur auf der offiziellen Ebene funktionieren, gibt es zufällig auch in dieser Woche ein schönes Beispiel. Die Hemberg-Realschule hat ihre Partnerschule, die Realschule II aus Glauchau, zu Gast.
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