Iserlohn.
Am letzten Freitag, 4. Juni, war es endlich soweit! Nach rund neun Monaten An- und Umbau durch das Kommunale Immobilienmanagement der Stadt Iserlohn konnte Bürgermeister Klaus Müller die “neue” Turnhalle Im Hütten wieder an die Vereine übergeben. In seiner Ansprache betonte er, dass die Verwirklichung dieses Projektes nicht zuletzt auch etwas mit der Beharrlichkeit der Dröscheder Vereine zu tun habe, die seit vielen Jahren für eine Mehrzweckhalle in ihrem Ortsteil eingetreten waren. Dafür spreche nicht nur der finanzielle Eigenanteil in Höhe von 60 000 Euro, den der Förderverein Mehrzweckhalle Dröschede und der TUS 06 Dröschede für die Einrichtung der Mehrzweckräume einbringen. Auch die tatkräftige Unterstützung vor dem Baubeginn, das Ausräumen und Einlagern der Sportgeräte durch Vereinsmitglieder, belegen den ehrenamtlichen Einsatz. “Es ist ein gutes Beispiel dafür, dass es auch in Zeiten knapper Kassen machbar ist, wenn alle mit anfassen und jeder etwas einbringt, wie es hier geschehen ist”, freute sich Bürgermeister Klaus Müller über das erfolgreiche Zusammenwirken zwischen Vereinen, Politik und Verwaltung. Durch Um- und Anbau ist jetzt eine Mehrzwecknutzung der Turnhalle Im Hütten möglich. Im Altbau wurden die bisherigen Umkleide- und Duschbereiche zum Geräteraum umgebaut sowie ein Schulungsraum und ein Behinderten-WC eingerichtet. Der marode Holzboden der Turnhalle wurde komplett entfernt und durch einen Sportboden mit Betonsohle ersetzt. Das Außenmauerwerk des Altbaus wurde trocken gelegt. Der neue Anbau ist eingeschossig und hat zirka 270 Quadratmeter bebaute Fläche. Neben den neuen - im Vergleich zu früher großzügigen Umkleide-, Dusch- und Sanitärbereichen - befindet sich hier auch der etwa 105 Quadratmeter große Mehrzweckraum. Neben der sportlichen Nutzung durch die Vereine TuS 06 Dröschede, TV Eiche Grüne und einiger Kindergärten sind jetzt viele Dinge in dieser Halle vorstellbar: Zusatzangebote wie Mutter- und Kind-Turnen, Senioren-Gymnastik, Rock`n Roll und Fitnesskurse ebenso wie Weihnachtsfeiern, Vorstandssitzungen oder Übungsleiter-Fortbildungen. Die Priorität wird aber auch künftig bei der sportlichen Nutzung liegen. Schließlich soll hier keine Konkurrenz für die heimische Gastronomie entstehen.
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