VHS-Vortrag zum Umgang mit hochbegabten Kindern
Iserlohn.
Jedes fünfzigste Kind ist nach Experten-Schätzungen hochbegabt, das heißt, mit einem extrem hohen Intelligenzquotienten ausgestattet. Hochbegabte gelten nicht selten als schwer erziehbar, weil sie Weisungen ohne Begründung nicht befolgen. Wie aber erkennt man Hochbegabung und wie erzieht man solche Kinder?
In einem Vortrag der Iserlohner Volkshochschule am Mittwoch, 29. September, wird erläutert, wie wichtig eine frühzeitige Entdeckung ist. Es gibt Verdachtsmomente, die man im Alltag beobachten kann: Das Kind stellt für sein Alter ungewöhnliche Fragen, ist interessiert an plausiblen Antworten, lässt sich nicht einfach abspeisen. Es gibt Beobachtungslisten mit deren Hilfe Eltern, Lehrer und Erzieher erste Vermutungen erhärten können. Die Zuhörer werden über ein gut geeignetes Testinstrumentarium und Erziehungshilfen informiert.
Referent ist Diplom Psychologe Hagen Seibt. Der Bochumer Fachmann leitet unter anderem den Arbeitskreis „Hochbegabte“ im Berufsverband deutscher Psychologen und kann auf Erfahrungen aus über 2.500 Beratungsfällen zurückgreifen. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Haus der Volkshochschule, Stennerstraße 3. Schriftliche Anmeldungen sind möglich per Anmeldekarte oder über das Internet unter www.vhs-iserlohn.de. Telefonische Informationen gibt’s unter 02371/217-1940.
|