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Pressemitteilung vom 27.08.2004
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Lila Salon Iserlohn - Das neue Programm ist da!
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Iserlohn. Im September startet die erste von drei neuen Veranstaltungen des ”Lila Salons”. Um die Frage “Falten oder Facelifting?” geht es am Mittwoch, 15. September, 19.30 Uhr, im Varnhagenhaus. Im Mittelpunkt des Abends steht aber nicht das Für und Wider einer Schönheitsoperation. Gemeint ist vielmehr das Bild des Alters in Kunst und Kulturgeschichte. Die Kunst hat zu allen Zeiten Bilder des alten Menschen geschaffen. Doch nicht nur im Museum, auch in unserer Alltagskultur, in den Medien und besonders in der Werbung begegnen wir Bilder vom Alter, die Zeugnis ablegen von unserem kollektiven und individuellen Umgang mit dem Altern. Mittels alter, neuer und allgegenwärtiger Bilder, soll eine Annäherung an die gesellschaftliche Definition des Alters versucht werden. Verschiedene Aspekte, die sich aus überlieferten und heutigen Bildern herauslesen lassen, werden in acht kaleidoskopischen Betrachtungen vor Augen geführt und machen deutlich, dass es das Bild vom Alter nicht gibt. Referentin ist Dr. Birgit Schulte, stellvertretende Direktorin des Karl Ernst Osthaus-Museums in Hagen.

Ganz anders, nämlich multikulturell, geht es am Mittwoch, 13. Oktober, ab 19.30 Uhr, zu. Referentin ist die gebürtige Inderin Saraswati Albano-Müller, die sich als Botschafterin zwischen den Kulturen versteht. “Das eigene im Fremden entdecken” lautet ihr Thema, bei dem sie sich leidenschaftlich dafür einsetzt, die Vielfältigkeit und das Miteinander der Kulturen zu fördern. Für dieses Engagement wurde die seit Jahren in Schwelm beheimatete Inderin bereits mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Der letzte Lila Salon in diesem Jahr - am Mittwoch, 17. November, 19.30 Uhr - greift ein politisch aktuelles Thema auf. Unter dem Titel “Gerechtigkeit für Frauen in Kriegs- und Krisengebieten” referiert die Gynäkologin Dr. Monika Hauser über die aktuelle Situation in Afghanistan. Die Kölnerin ist Gründerin von medica mondiale, eine Hilfsorganisation, die kriegstraumatisierten und inhaftierten Frauen mit medizinischer, psychosozialer und juristischer Hilfe unterstützt. Monika Hauser würde für ihr Engagement mehrfach ausgezeichnet und 1993 u.a. von den ARD-Tagesthemen zur Frau des Jahres gewählt.

Alle Veranstaltungen finden im Varnhagenhaus, Piepenstockstraße 21, statt. Der Eintritt kostet vier Euro und schließt Getränke und einen kleinen Imbiss ein. Das aktuelle Programm liegt ab sofort in allen städtischen Einrichtungen aus. Es ist auch zu beziehen bei den Veranstalterinnen: Frauengleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn, Tel. 02371/217-1330 oder Frauenarbeit im Ev. Kirchenkreis, Tel. 02371/795204.

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