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Iserlohn.
Allen denjenigen, die im kommenden Frühjahr anstelle eines grünen Rasens eine bunte Blumenwiese mit vielen Kräutern und Gräsern in ihrem Garten haben möchten, rät die Abteilung Natur und Umwelt der Stadt Iserlohn, bereits jetzt die notwendigen Vorbereitungen zu treffen.
Eine Blumenwiese ist relativ einfach und schnell anzulegen: Der vorhandene Rasen wird auf dem neu anzulegenden Wiesenstück vollständig abgestochen und kann kompostiert werden. In die verbleibende Erdschicht wird grober Sand oder feiner Kies bis zu einer Tiefe von zirka fünf Zentimetern mit einer Grabegabel eingearbeitet. Sand oder Kies dienen der Abmagerung des Bodens, denn Blumenwiesen benötigen nährstoffarme Böden, um ihre Blütenpracht hervor bringen zu können.
Noch bis Oktober können dann Schneeglöckchen, Krokusse, Märzenbecher, Narzissen, Tulpen und alle anderen Arten von Blumenzwiebeln in den Boden gesetzt werden. Die Aussaat der Wiesenmischung kann entweder bis Ende September erfolgen. In diesem Fall ist das Saatgut nach dem Setzen der Blumenzwiebeln gleichmäßig auf der Fläche zu verteilen, in den Boden einzuharken und anschließend gut festzutreten. Oder die Saat der Wiesenmischung erfolgt im kommenden Frühjahr, dann sollte allerdings bis zum April gewartet werden. Nach der Aussaat muss der Boden in jedem Fall gut feucht gehalten werden.
Sollte also von der Spiel- und Liegewiese im Garten eine kleine Ecke ungenutzt sein, könnte sich dort bereits im nächsten Frühjahr die Farbenpracht einer duftenden Blumenwiese entfalten. Übrigens: Die Samen der Wiesenblumenmischung sollten von Wildformen und nicht von Zuchtformen der Kräuter und Gräser stammen. Dies garantiert eine naturnahe und ökologisch wertvolle Blumenwiese im Garten. Weitere Informationen rund um die Blumenwiese gibt’s bei der Abteilung Natur und Umwelt der Stadt Iserlohn.
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