Polizei und Ordnungsamt zeigen gemeinsam Präsenz für mehr Sicherheit in der Stadt
Iserlohn.
Ist Iserlohn unsicherer oder unsauberer als andere Städte? Dieses ist vorweg genommen nicht der Fall. Dennoch wenden sich täglich Bürger und Bürgerinnen sowohl an die Polizei als auch an die Ordnungsbehörde und weisen auf Missstände und Problemzonen im Stadtgebiet hin.
Dafür, dass sich alle Iserlohner in ihrer Stadt sicherer und wohler fühlen, sorgt seit einigen Wochen auch das Projekt "Fußgänger". Im Rahmen der Ordnungspartnerschaft zwischen Polizei und Ordnungsamt sind ab dem späten Nachmittag je ein Polizeibeamter und ein Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamtes - beide in ihrer gut erkennbaren Dienstbekleidung - gemeinsam im Innenstadtbereich und in den einzelnen Stadtteilen zu Fuß unterwegs. Daneben ist auch der Einsatz im Umfeld der Eissporthalle geplant.
Durch die “Streifengänge” sollen einerseits ordnungswidrige Zustände geahndet und beseitigt werden. Andererseits soll durch die Präsenz das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung gestärkt werden.
Gleichzeitig möchte der “Streifendienst im Doppelpack" auch Ansprechpartner für die Bürger sein. Da die Ordnungspartner nicht überall zur selben Zeit sein können, brauchen sie Unterstützung und fordern deshalb alle Bürger auf, ihr Umfeld mit “wachen Augen” wahrzunehmen. Verunreinigte Straßen und Plätze, Graffitis, aggressive Verhaltensformen einzelner Personen oder Gruppen, Diebstähle und andere Trickbetrügereien lassen sich gemeinsam besser in den Griff bekommen. Also, ansprechen ist erwünscht. Natürlich nehmen die Polizei unter der Rufnummer 02371/ - 9199-0 und das Ordnungsamt unter 02371 / 217-1610 Hinweise auch telefonisch entgegen.
Die ersten Wochen haben gezeigt, dass das Projekt bei der Bevölkerung gut ankommt. Die "Fußgänger" werden häufig angesprochen, können Fragen sofort beantworten und Informationen und Auskünfte geben. Zunächst soll das Projekt "Fußgänger" etwa drei Monate laufen und die Erfahrungen ausgewertet werden. Mit Beginn der warmen Jahreszeit 2005 soll das Projekt dann weiter geführt werden.
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