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Iserlohn.
Die Abteilung Wirtschaftsdelikte und die Ausländerbehörde der Stadt Iserlohn kontrollierten kürzlich gemeinsam mit dem Ordnungsamt des Märkischen Kreises neunzehn Gaststätten und sechs bordellähnliche Betriebe in Iserlohn.
Dabei handelte es sich um Personal-Kontrollen, die regelmäßig durchgeführt werden. Es ging darum, festzustellen, ob es Mitarbeiter in den Betrieben gibt, die gleichzeitig Sozialleistungen beziehen oder Geld von der Agentur für Arbeit bekommen. Allein im Rotlichtmilieu wurden im letzten Halbjahr durch solche Kontrollen Einsparungen für die Sozialverwaltungen von rund 56.000 Euro ermittelt.
Bei der letzten Kontrolle wurden insgesamt 144 Personen überprüft, einhundert im Gaststättengewerbe und 44 Prostituierte. Bei 25 von ihnen wurden die Ermittler fündig. Wie sich herausstellte, beziehen sechzehn der überprüften Personen Sozialhilfe und neun Arbeitslosengeld oder Arbeitslosenhilfe. Die Nachermittlungen zu diesen Fällen laufen bei den entsprechenden Stellen.
Darüber hinaus trafen die Behördenmitarbeiter in einem China-Restaurant auf einen chinesischen Staatsangehörigen, der keine Arbeitserlaubnis hat. Seine Flucht konnte noch rechtzeitig verhindert werden.
In einem indonesischen Restaurant gelang dagegen einer Person des Küchenpersonals die Flucht, da sich die Küchentür von außen nicht öffnen ließ. Entsprechende Folgemaßnahmen sind eingeleitet.
Wie bereits in der Vergangenheit hat sich die gute Zusammenarbeit der beteiligten Behörden erneut bewährt. Auch zukünftig werden solche gemeinsamen Überprüfungen verstärkt stattfinden.
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