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Iserlohn.
Am Donnerstag, 24. Februar, um 19.30 Uhr stellt Bernd Rosenberg, Iserlohner Autor historischer Romane, sein neues Buch "Sieben Todsünden" in der Iserlohner Stadtbücherei, Alter Rathausplatz 1, vor. Darin wird im Laufe von sieben Tagen das Leben in Iserlohn im Jahr 1630 dargestellt. Das Westertor, das Unnaer Tor, die Wasserstraße, die Grüne und so weiter, dies alles sind Plätze und Orte, an denen Rosenberg mit kräftigen Worten Szenen und Ereignisse entstehen lässt. Dem Leser wird die mittelalterliche Denkweise der armen Bevölkerung in ihrer Befangenheit von Aberglauben und Unwissenheit realistisch nahe gebracht. Darüber hinaus entfaltet sich dem Leser der Zeitgeist in der reichen Darstellung von Brauchtum, Sitte und Moral. Nach der Lektüre des Buches ist man sich sicher: So oder so ähnlich hat sich das Leben im Jahre 1630 innerhalb der Stadtmauern Iserlohns abgespielt. Zusammengesetzt ergeben die einzelnen Szenen einen spannenden Roman, dessen dramatischer Höhepunkt in der Duisberg-Saga mündet.
"Sieben Todsünden" ist Rosenbergs zweiter Roman nach "Das Kainsmal". In beiden Büchern beeindruckt die authentische Wahrhaftigkeit der Darstellung und die Kraft des sprachlichen Ausdrucks. In beiden Büchern ist die Geschichte unserer südwestfälischen Heimat der Hintergrund der Handlung. Dr. Rosenberg lebt und arbeitet als praktizierender Arzt in Iserlohn.
Das Team der Stadtbücherei lädt alle Interessierten herzlich zur Lesung ein. Der Eintritt kostet zwei Euro und fünfzig Cent.
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